IBM

    Ende der Kündigungsschutzklagen in Sicht - IBM verzichtet auf …

    Ende der Kündigungsschutzklagen in Sicht - IBM verzichtet auf Revision

    Ende der Kündigungsschutzklagen in Sicht!

    Nachdem im September 2016 ungefähr sechshundert IBMerinnen und IBMer eine betriebsbedingte Kündigung erhalten hatten, reichten über dreihundert beim jeweils zuständigen Arbeitsgericht eine Kündigungsschutzklage ein. Alle erstinstanzlichen Urteile der vom ver.di- und DGB-Rechtsschutz geführten Verfahren wurden gewonnen.
    Damit lag ver.di in der Erfolgsquote klar vor freien Anwälten.

    Der ver.di-Rechtsschutz ist für Kündigungsschutzklagen bei IBM optimal aufgestellt

    Wolfgang Zeiher - KBR-Vorsitzender IBM Central Holding Burkhard Gillmann Wolfgang Zeiher
    Bert Stach Martin Wolff Bert Stach

    Am 30. Juni kündigte die IBM nach intensiven Hintergrundgesprächen mit Wolfgang Zeiher und Bert Stach an, grundsätzlich auf Revisionen verzichten zu wollen. Die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen noch ein finales Angebot zum freiwilligen Ausscheiden aus dem Unternehmen erhalten und ansonsten ab dem 1. August wieder zu den alten Beschäftigungsbedingungen in ihren Business Units weiterarbeiten.

    Verhandlungsdurchbruch zur Job-Rettung nach ver.di-Initiative im Aufsichtsrat

    ver.di Info IBM Juli 2017 ver.di FB 9 ver.di Info IBM Juli 2017

    Die wichtigsten Hintergründe der Jobrettung sind sowohl die anhaltende Kritik auf verschiedenen Ebenen als auch der von den ver.di-Betriebsgruppen und Aktivenkreisen im IBM-Konzern organisierte Protest. Den letzten Ausschlag gab dann ein von ver.di initiiertes Vorgehen der Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den IBM Aufsichtsräten. Zuerst verhandelten Wolfgang Zeiher, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der IBM Central Holding, und Bert Stach, ver.di-Konzernbetreuer und Mitglied des Aufsichtsrats der IBM Deutschland, über die Einrichtung von Clearingstellen zur Vermeidung unbilliger Härten für gekündigte Beschäftigte.

    Doch das reichte nicht aus. Wolfgang Zeiher und Bert Stach sollten – so die Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den IBM-Aufsichtsräten – nach weiteren Lösungen für die Beschäftigten suchen, die erstinstanzliche Kündigungsschutzklagen gewonnen hatten und nun auf die Revisionsverhandlungen warten. Das ist nun gelungen!

    Der Rückzug der Revisionen ist ein richtiger Ansatz der IBM, um zu einer betrieblichen Normalität zurückzufinden.

    Gewerkschaftliches Engagement und solidarisches Handeln haben sich gelohnt.
    Dafür braucht es bei IBM eine starke ver.di!

    Erfolgreiches Engagement funktioniert nur mit Dir!

    Durchsetzungsfähigkeit – im Zweifel auch durch Arbeitskampf – ergibt sich aus der Mitgliederstärke und der finanziellen Unabhängigkeit einer Gewerkschaft.

    Ich zieh mit ver.di Ich zieh mit!

    Mach stark, was Dich stark macht!

    Jetzt mitziehen!
    Jetzt ver.di-Mitglied werden!
    Jetzt weitere ver.di-Mitglieder werben!