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    Betriebsübergang nach 613a BGB bei IBM angekündigt: Rechte sichern!

    Betriebsübergang nach 613a BGB bei IBM angekündigt: Rechte sichern!

    Wenn es um die berufliche Existenz geht, sollten IBMerinnen und IBMer im Konfliktfall gut beraten und vertreten sein.

    ver.di @ IBM Dezember 2017 Betriebsübergang ver.di FB 9 ver.di@IBM Kurzinfo

    Nachdem IBM 2016/17 fast 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch betriebsbedingte Kündigungen aus dem Konzern drängen wollte, wird nun ein anderes Mittel eingesetzt. Statt betriebsbedingter Kündigungen wird nun versucht Unternehmensteile zu verkaufen.

    Verhandlungen sollen entsprechend eines IBM-Statements mit nicht genannten potentiellen Käufern laufen. Weitere Details sind noch nicht bekannt. Die betroffenen Beschäftigten müssen mit einem Betriebsübergang nach §613a BGB rechnen.

    Kollektivrechtliche Regelungen, so legt es der §613a BGB fest, „werden sie Inhalt des Arbeitsverhältnisses zwischen dem neuen Inhaber und dem Arbeitnehmer und dürfen nicht vor Ablauf eines Jahres nach dem Zeitpunkt des Übergangs zum Nachteil des Arbeitnehmers geändert werden.“ Wechselt ein IBM-Betriebsteil auf einen Inhaber, der keinem Tarifvertrag unterliegt, dann werden die vor dem Übergang geltenden Bestimmungen eines Tarifvertrages Inhalt des Arbeitsverhältnisses der übergegangenen Beschäftigten. Damit die ver.di-Tarifverträge bei IBM unmittelbar gelten, muss die ver.di-Mitgliedschaft schon vor dem Betriebsübergang bestehen!

    Betroffen ist jede IBMerin und jeder IBMer.
    Unmittelbar oder mittelbar!
    Jetzt oder später!

    Die nun immerhin frühzeitig angekündigte Maßnahme verunsichert die Kolleginnen und Kollegen. Von der IBM ist zu erwarten, dass sie als IT-Konzern, der Wachstum anstrebt, Beschäftigung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter generiert.

    Direkt betroffen vom Verkauf sollen zunächst Beschäftigte der IBM D B&TS GmbH und der IBM D CSS GmbH sein. Wen es in Zukunft treffen könnte, kann heute niemand abschätzen.

    ver.di-Mitglieder werden im Arbeits- und Sozialrecht kompetent beraten und bestens vertreten!

    Wenn es um den Beruf und damit um die wirtschaftliche Existenz geht, sollten auch IBMerinnen und IBMer im Konfliktfall die bestmögliche Beratung und Rechtsschutz erhalten. ver.di bietet ihren Mitgliedern kostenfreie Rechtsberatung und Rechtsschutz in allen Fragen des Arbeits- und Sozialrechts an. Wer könnte den Mitgliedern im Fall der Fälle besser zu Seite stehen als die Arbeits- und Sozialrechtsprofis von Deutschlands versiertestem Anwalt in Fragen des Arbeitnehmerrechts?

    Bei IBM hat sich der ver.di-Rechtsschutz bereits bestens bewährt: Alle erstinstanzlichen Urteile der 2017 vom ver.di- und DGB-Rechtsschutz gegen IBM geführten Kündigungsschutzverfahren wurden gewonnen.