Telekom-Konzern

    Gespräche zur Verbesserung der Altersteilzeitregelung im Telekom …

    Gespräche zur Verbesserung der Altersteilzeitregelung im Telekom Konzern aufgenommen

    Tarifinfo 1 Altersteilzeit 2017 im Telekom-Konzern ver.di FB 9 Tarifinfo

    Attraktivität der Alterszeit erhöhen

    ver.di hat diese Woche mit dem agv:comunity Gespräche aufgenommen, um zu erörtern, ob und wie die bestehenden Altersteilzeittarifverträge angepasst und attraktiver gestaltet werden können.

    Die Aufnahme derartiger Gespräche wurde bereits 2015 vereinbart. ver.di hatte den Arbeitgeber im Herbst 2016 angeschrieben und offiziell eingefordert, die Gespräche wie vereinbart aufzunehmen.
     

    Hintergrund der Gespräche

    Anfang 2015 hat ver.di mit den einzelnen Konzernunternehmen der Telekom eine Neuregelung der bestehenden Altersteilzeittarifverträge (ATZ-TV) vereinbart. Mit der Neuregelung wurde damals das Ziel verfolgt, für neue ATZ Verträge ab 01.01.2015, einen verbesserten Rentenzugang, in eine Rente mit möglichst geringen bzw. keinen Abschlägen zu ermöglichen.

    Mit der Neuregelung in 2015 ist es gelungen, den möglichen Altersteilzeitbeginn und das Ende der Altersteilzeit so zu gestalten, dass für die Geburtsjahrgänge 1954 bis 1961 ein ebenfalls gestaffelter Zugang zur frühestmöglichen Altersrente (und dadurch geringe Abschläge in der gesetzlichen Rente) ermöglicht wurden. Im Ergebnis verblieb es allerdings für die meisten Fälle bei - in der Regel - 2 Jahren vorgezogenen Renteneinstieg, mit der Folge, dass bis zu 7,2% Rentenabschläge in Kauf genommen werden mussten. (Nur für langjährig Versicherte, bzw. Altersrentnern mit besonderen Zugangsvoraussetzungen zur gesetzlichen Rente konnten Abschläge gänzlich vermieden werden.)

    In den jetzt aufgenommenen Gesprächen sollte erörtert werden, wie mit weiteren Jahrgängen umgegangen wird.
     

    Konstruktive Gespräche - Lösung in Sicht

    Die aufgenommenen Gespräche mit dem agv:comunity verliefen sehr konstruktiv, so dass wir davon ausgehen, dass wir uns bereits in den nächsten Wochen auf ein neues, attraktiveres tarifliches Altersteilzeit-Modell verständigen können.

    In der Quintessenz und vor allem im Hinblick auf die noch anstehenden Gespräche, kann Kolleginnen und Kollegen, die vor der Entscheidung des Abschlusses eine neuen ATZ-Vertrages stehen, derzeit geraten werden, das Ergebnis der Verhandlungen abzuwarten.
     
     

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    Hintergrund für die Neuregelung in 2015:

    Änderungen beim Rentenzugang

    Durch die sogenannte „Rente mit 67“ und die neu geschaffene Rente mit 63 haben sich die Zugangsmöglichkeiten in die Rente grundlegend verändert. Die „Rente mit 67“ hat für einen früheren Rentenzugang erhebliche Rentenabschläge ausgelöst. Das gesetzliche Renteneintrittsalter wurde gestaffelt nach Geburtsjahrgängen, Schritt für Schritt von 65 auf 67 Jahren verschoben.
    Je Monat, zu dem ein vorgezogener Eintritt in die Rente erfolgt, greift ein dauerhafter Rentenabschlag von 0,3%. Je nachdem, wann die vorgezogene Rente erfolgt, summieren sich diese Abschläge auf bis zu 14,4%!