Telekom-Konzern

    Telekom klaut Zukunft

    Telekom klaut Zukunft

    Die Telekom klaut der Jugend Zukunftschancen!

    Die Telekom klaut sich selbst Zukunftschancen!

    Aktive Mittagspause gegen Absenkung der Ausbildungsquote Okan Öztürk Aktive Mittagspause gegen Absenkung der Ausbildungsquote

    Ende 2015 läuft die von ver.di durchgesetzte Festschreibung der bisherigen Ausbildungsquote im Telekom-Konzern aus.

    Prompt fällt dem Telekom-Vorstand bei seiner Personal-planung für die Zeit ab 2016 nichts kreativeres ein, als massiv an der Ausbildung zu sparen. Anstatt der von uns bisher durchgesetzten Ausbildungsquote von 2,9% der inländischen Konzernbeschäftigten, plant die Telekom nur noch mit 1,8%. Das würde z.B. bedeuten, dass die Telekom im Jahr 2016 in Summe 1.165 weniger Auszubildende und dual Studierende einstellen würde als im Jahr 2015.

    Das ist nicht nur ein gesellschaftlicher Skandal!

    Das ist auch unternehmerisch kurzsichtig. Ein Konzern wie die Telekom, in einem sich rasant technologisch weiterentwickeln-den Markt, mit heute schon demografischen Problemen in der Belegschaft, der dann an der Investition in künftige Fachkräfte spart, muss außerordentlich schlechte Berater haben!

    „Wer meint heute an der Ausbildung sparen zu können, darf morgen und übermorgen nicht quengeln, er würde keine Fachkräfte finden!“

    Frank Bethke, Landesfachbereichsleiter NRW

    Aus diesem Grund nutzte die ver.di-Jugend gemeinsam mit Betriebsräten den jährlichen Kapital-markttag der Telekom am 26. Februar 2015 und begleitete diesen mit einer aktiven Mittagspause vor der Konzern-Zentrale in Bonn. Hierzu trafen sich um 13 Uhr rund 40 Kolleginnen und Kollegen aus der Telekom um dem Vorstand zu signalisieren, dass die beabsichtigte Absenkung der Ausbildungsquote inakzeptabel ist. Mit kreativen Ideen der ver.di Jugend wurde die derzeitige Situation dargestellt und verdeutlicht welche Folgen das für die jungen Nachwuchskräfte mit sich ziehen würde.

    Aktive Mittagspause gegen Absenkung der Ausbildungsquote Okan Öztürk Aktive Mittagspause gegen Absenkung der Ausbildungsquote

    Die Absenkung der Ausbildungs-quote bedeutet aber nicht nur „Einschnitte“ für die Jugend. Die Beschäftigten der Telekom Ausbildung müssen mit einem Personalabbau von bis zu 40 % bis 2018 rechnen. Kleine Ausbildungszentren im Bundesgebiet stehen vor der Gefahr geschlossen zu werden.

    Eine Absenkung der Quote bedeutet gleichzeitig auch, dass der Konzern die Übernahmequote senken möchte. Bei einer geringeren Übernahmequote kommen gleichzeitig weniger junge Menschen im Konzern an und erschweren es ggf. der älteren Arbeitnehmerschaft z.B. durch Altersteilzeit den Konzern früher zu verlassen.

    Auch die Auszubildendenvertretung Düsseldorf hat sich heute im Rahmen ihrer „Auslernerteilversammlung“ in ihrer Mittagspause gemeinsam mit Auszubildenden und Betriebsräten klar gegen die geplante Absenkung positioniert.

    Die ver.di-Jugend und die Betriebsräte lassen sich nicht auf die geplante Personalreduzierung in Telekom Ausbildung ein und werden in den nächsten Wochen weitere kreative Aktionen durchführen.

     
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