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    Beurlaubungsproblematik bei der T-Systems

    Beurlaubungsproblematik bei der T-Systems

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    Beurlaubungsproblematik bei der T-Systems

    Bedingt durch den geplanten drastischen Personalabbau innerhalb der T-Systems bis Ende 2015 wurden seitens des Dienstherrn Deutsche Telekom AG die im ersten Halbjahr 2014 ausgelaufenen Beurlaubungen der Beamtinnen und Beamten nur bis zum 30.09.2014 verlängert.

    Uns erreichten zahlreiche Anfragen von betroffenen Beamtinnen und Beamten zur Rechtmäßigkeit einer solchen Maßnahme, da zudem doch ein ungekündigter Arbeitsvertrag mit T-Systems besteht.

    Wir stellen dazu fest: Der Personalabbau ist das vorrangige Ziel der Arbeitgeberseite. Dies hat auch die Tarifverhandlungen so schwierig gemacht und es konnte leider kein Kündigungsausschluss bis Ende 2015, sondern erst danach durchgesetzt werden. Insofern ist klar, dass jeder freiwillige Wechsel einer Beamtin/ eines Beamten grundsätzlich zu begrüßen ist, da dies die Personalsituation insgesamt entschärft.

    Zudem ist auch klar, dass der Dienstherr DT AG den Beurlaubungsanträgen nicht entsprechen muss. Sollte er der Auffassung sein, dass der Arbeitsplatz (wo auch immer) nicht für 5 Jahre (bisheriger üblicher Beurlaubungszeitraum) gesichert ist, kann er den Antrag ablehnen oder lediglich für einen kürzeren Zeitraum genehmigen. So die derzeitige Praxis  und deshalb auch „nur“ die Genehmigung bis zum 30.09.14. Erst dann steht vorrausichtlich fest, in welchen Bereichen innerhalb der T-Systems konkret Personal abgebaut wird.

    Wir gehen davon aus, dass alle diejenigen deren Arbeitsplatz nicht Wegfällt, dann ein Beurlaubungsangebot der DT AG bekommen werden.

    Wir prüfen bereits jetzt für alle übrigen Beamtinnen und Beamten alle denkbaren juristischen Möglichkeiten. Denn eines ist klar: Der Dienstherr DT AG selbst hat gar kein Interesse an einer Rückkehr, da amtsangemessene Arbeitsplätze wenn überhaupt, nur in einem sehr begrenztem Umfang zur Verfügung stehen.

    Wir empfehlen daher allen Beamtinnen und Beamten, deren Arbeitsplatz konkret wegfallen soll und somit kein Beurlaubungsangebot erhalten unter bestimmten Umständen und zu gegebener Zeit, einen entsprechenden Beurlaubungsantrag zu stellen. Sinnvollerweise sollte dies erst dann geschehen, wenn feststeht, wo konkret Arbeitsplätze wegfallen sollen.

    Wir schätzen, dass dies ca. Ende Juli / Anfang August mit Abschluss der entsprechenden Verhandlungen zu den sog. „Interessensausgleichen“ (IA) der Fall sein wird.

    Ver.di Mitglieder sollten sich individuell beraten lassen. Die ver.di Betriebsgruppen, Vertrauensleute und ver.di Betriebsräte stehen dazu gern zur Verfügung.

     

    Wir verfolgen die Situation sehr genau und werden weiter informieren.

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