Veranstaltungen

    Aufruf zum Protest in Köln - Unsere Alternativen zur AfD

    22.04.2017, 11:00Köln Heumarkt

    Aufruf zum Protest in Köln - Unsere Alternativen zur AfD

    Termin teilen per:
    iCal

    Respekt, Solidarität und soziale Gerechtigkeit
    gegen Ausgrenzung, Nationalismus und soziale Kälte

    Seit Beginn der Gewerkschaftsbewegung gehören Freiheit, Gleichheit und Solidarität zu unseren gewerkschaftlichen Grundwerten: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Nur gemeinsam - über nationale Grenzen hinweg, unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Religion - können wir wirksam für mehr soziale Gerechtigkeit kämpfen und die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern vertreten.

    Unsere Alternative heißt Solidarität DGB Unsere Alternative heißt Solidarität

    Wir haben noch viel zu tun:
    Die soziale Spaltung nimmt zu. Unternehmensgewinne und Kapitalvermögen steigen. Es geht nicht gerecht zu. Das sorgt für Unzufriedenheit und Misstrauen. Zudem gerät die Welt aus den Fugen: Globalisierung, EURO- und Bankenkrise, BREXIT, Krieg und Terrorismus oder die politische Wende in den USA tragen zu einer Verunsicherung bei und erzeugen das Gefühl von Machtlosigkeit.

    Vor diesem Hintergrund
    bietet die AfD als selbsternannte Alternative falsche Konzepte: Ausgrenzung und Nationalismus sind keine Lösung. Die AfD befeuert Vorurteile und schürt Fremdenfeindlichkeit. Sie stellt sich gegen die Vielfalt von individuellen Lebensentwürfen und Lebensweisen. Sie propagiert ein überholtes Familienbild und ein antiquiertes Bildungssystem. Sie will mit weitreichenden Deregulierungen die Schutzfunktion des Staates einschränken. Sie strebt einen weiteren Sozialabbau und Steuererleichterungen für Reiche an. Die selbsternannte Alternative duldet dabei rassistische Aussagen in ihren Reihen. Ein Teil ihres Führungspersonals sucht demonstrativ die Nähe zu europäischen Rechtspopulisten oder Nationalisten wie Le Pen oder Wilders.

    Für uns gilt:
    Die AfD ist keine Alternative. Sie ist eine Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ihre nationalistische und in weiten Teilen neoliberale Ausrichtung sowie ihr Parteiprogramm widersprechen unseren gewerkschaftlichen Grundwerten und Forderungen.

    Lasst uns deutlich machen,
    dass Ausgrenzung, Feindbilder und Vorurteile nicht zu sozialer Gerechtigkeit beitragen. Lasst uns für unsere Werte und Ziele eintreten:

    • Arbeitnehmer/innen brauchen ein demokratisches und soziales Europa mit mehr Mitbestimmung und einer effektiven Infrastruktur.
    • Arbeitnehmer/innen brauchen Europa als Garant für Frieden auf unserem Kontinent.
    • Arbeitnehmer/innen wollen, dass die soziale Spaltung in unserem Land bekämpft wird: Equal Pay für Männer und Frauen, Stammbeschäftigte und Leiharbeiter/innen.
    • Arbeitnehmer/innen brauchen effektive soziale Sicherungssysteme, die im Falle von Arbeitslosigkeit und Krankheit wirksam schützen.
    • Arbeitnehmer/innen brauchen eine Rente, die den Lebensstandard sichert und Altersarmut verhindert.
    • Arbeitnehmer/innen brauchen die paritätische Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme.

    Der DGB und seine Gewerkschaften rufen anlässlich des AfD Parteitags im Maritim Hotel Köln zur Demonstration für unsere demokratischen und sozialen Werte auf. Beteiligt Euch an den friedlichen Protesten und Aktionen von Kunst, Kultur, Kirchen, Gewerkschaften und vielen weiteren Gruppen und Initiativen.

    Ablaufplanung

    Samstag, 22. April 2017

    • 11:00 Uhr Kundgebung auf dem Heumarkt
    • 13:00 Uhr Demonstration durch die Innenstadt
    • 15:00 Uhr Abschlusskundgebung auf dem Heumarkt

    WEITERE DETAILS WERDEN HIER KURZFRISTIG VERÖFFENTLICHT.
     

    Anreise:
    In Köln finden am Samstag, 22.April drei große Kundgebungen ("Köln stellt sich quer", "Köln gegen Rechts", Karnevalisten) und zwei Demonstrationszüge ("Köln stellt sich quer", "Köln gegen Rechts") statt. Der Innenstadtbereich wird daher dicht sein.

    Die Rheinbrücke am Kundgebungsgelände (Deutzer Brücke) wird voraussichtlich schon in der Nacht von Donnerstag auf Freitag komplett gesperrt. Die Rheinuferstr. wird wahrscheinlich im Bereich des Maritim-Hotels gesperrt.

    Eine Busanreise ist prinzipiell möglich. Allerdings werden Busparkplätze voraussichtlich nur am Stadtrand (RheinEnergie-Stadion) zur Verfügung stehen. Teilnehmer/innen müssen von dort mit der Straßenbahn (Linie 1) zum Neumarkt fahren (Fahrtzeit ca. 20 Minuten). Am Neumarkt endet die Linie 1 wegen der Sperrung der Deutzer Brücke. Von dort beträgt der Fußweg zum Heumarkt ca. 10 Minuten.

    Wir empfehlen daher dringend eine Anreise mit der Bahn (zum Kölner Hauptbahnhof).