Gute Arbeit im Telekom-Konzern

    Neue Altersteilzeit-Regelungen jetzt auch für Deutsche Telekom …

    Neue Altersteilzeit-Regelungen jetzt auch für Deutsche Telekom AG und T-Systems

    Ab 1. Januar 2015, gelten jetzt auch für die Unternehmen der Deutschen Telekom AG und der T-Systems neue Altersteilzeit-regelungen, die die Möglichkeit der Inanspruchnahme der abschlagsfreien Rente eröffnen. Im Folgenden informieren wir über die detaillierten Regelungen!

    Tarifinfo ATZ Rentenzugang Telekom AG - T-Systems ver.di FB 9 Tarifinfo ATZ Telekom AG / T-Systems

    Die Neuregelungen gelten für folgende Einzelunternehmen, für die jeweils auch schon ATZ-Tarifverträge bestehen:

    • DTAG
    • DeTeAccounting
    • TT GmbH
    • DeTeFleetServices
    • T-Systems, GEI, MMS

    Ziel der Neuregelung ist es - für neue ATZ Verträge - einen verbesserten Zugang, in eine möglichst abschlagsfreie Rente zu ermöglichen.
     

    Rentenabschläge möglichst vermeiden!

    Durch die bisherige statische Festlegung in den ATZ-TV, dass mit dem 63. Lebensjahr die ATZ zwingend endet, sofern zu diesem Zeitpunkt der Rentenzugang (auch mit Abschlägen) möglich ist, waren dauerhafte Abschläge unvermeidlich.

    Gerade mit Einführung der Rente mit 63 sind hier Wirkungen entstanden, die im Sinne der Attraktivität der Altersteilzeit eine Veränderung erfordert haben. Die jetzt vereinbarte neue Regelung ermöglicht ein Ende der ATZ nach dem 63. Lebensjahr. Die Gesamtdauer der Altersteilzeit beträgt nach wie vor längstens 8 Jahre. Entsprechend der Verschiebung des Endes der Altersteilzeit erfolgt ein zeitlich späterer Beginn des Altersteilzeitverhältnisses.

    Nach wie vor ist es möglich, auch einen früheren Beginn des ATZ Verhältnis zu verwirklichen. Der früheste Beginn liegt wie bisher im ersten Kalendermonat nach Vollendung des 55. Lebensjahres. Die Gesamtdauer darf auch hier acht Jahre nicht überschreiten. Insofern ist das Ende der ATZ bei einem Beginn mit 55 Jahren das 63. Lebensjahr.

    Die jetzt vereinbarte Regelung ermöglicht für Beschäftigte, die als besonders lang-jährig Versicherte im Sinne der Rentenversicherung gelten (sogenannte Rente mit 63), den abschlagsfreien Zugang zur Altersrente. Für die anderen Beschäftigten wird ein Rentenzugang mit deutlich niedrigeren Abschlägen möglich.

    Es bleibt dabei, dass für den Fall vorliegender Abschläge in der Rentenversicherung die oben erwähnte Ausgleichszahlung in den Kapitalkontenplan erfolgt.

    Für wen gilt die Neuregelung?

    Die Änderung der Tarifverträge gilt erst einmal für Altersteilzeitverträge, die in den Jahren 2015 und 2016 geschlossen werden. Es ist vereinbart, dass spätestens in 2016 über eine Fortschreibung der Regelung verhandelt wird.

    Die Neuregelung gilt somit für alle ATZ-Verträge, die ab dem 01.01.2015 neu geschlossen werden.

    In den Fällen, in denen die Umsetzung der ATZ bereits stattgefunden hat, ist ein Wechsel auf die neuen Konditionen leider nicht möglich.

     

    Hintergrundinfo: Änderungen beim Rentenzugang

    Durch die sogenannte „Rente mit 67“ und die neu geschaffene Rente mit 63 haben sich die Zugangsmöglichkeiten in die Rente grundlegend verändert. Die „Rente mit 67“ hat für einen früheren Rentenzugang erhebliche Rentenabschläge ausgelöst.

    Je Monat, zu dem ein vorgezogener Eintritt in die Rente erfolgt, greift ein dauerhafter Rentenabschlag von 0,3%. Je nachdem, wann die vorgezogene Rente erfolgt, summieren sich diese Abschläge auf bis zu 14,4%!

    Die bestehende ATZ Regelung aus den Tarifverträgen sieht für diese Abschlagsfälle zwar eine zusätzlich Ausgleichszahlung in den Kapitalkontenplan vor, diese gleicht die dauerhaften Abschläge in Abhängigkeit von der Dauer der Rentenzeit jedoch nicht vollumfänglich aus.