Themen und Kampagnen

Kurswechsel: Stärkt die gesetzliche Rente!

Kurswechsel: Stärkt die gesetzliche Rente!

Rentenappell

Mit deiner Stimme den Renten-Sinkflug stoppen!

Kurswechsel die gesetzliche Rente stärken DGB Kurswechsel

Egal, wie alt du heute bist: Wenn du im Alter gut leben willst, setz dich jetzt mit uns für eine gute Rente ein! Wenn nicht umgesteuert wird, sind immer mehr Menschen von sozialem Abstieg oder gar Armut im Alter oder bei Erwerbsminderung bedroht. Heute ist klar: Private Vorsorge kann die Lücke nicht schließen. Wir brauchen wieder eine gesetzliche Rente, auf die man sich verlassen kann.

In diesem Jahr haben wir die Chance, bei der Rente viel zu bewegen. Dafür zählt jede Stimme. Denn bei der Bundestagswahl geht es auch um die Zukunft der Rente. Mit deiner Stimme fordern wir die im Bundestag vertretenen Parteien auf, die gesetzliche Rente in der kommenden Legislaturperiode wieder stark zu machen.

Wir machen gemeinsam Druck in Berlin und bundesweit, um unsere Ziele zu erreichen:

  • Rentensinkflug stoppen!
  • Das Rentenniveau auf dem heutigen Stand von 48 Prozent stabilisieren und im weiteren Schritt anheben, etwa auf 50 Prozent!
  • Die betriebliche Altersvorsorge stärken – mit Tarifvertrag und vom Arbeitgeber mitfinanziert!
  • Den Schutz der Rentenversicherung auf die Selbstständigen ausweiten und Erwerbsminderungsrenten verbessern!
  • Gute Arbeit und gesicherte Übergänge in die Rente!
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Jetzt hier UNTERZEICHNEN, damit deine Meinung zählt!
 
 

Frank Bsirske Foto: Kay Herschelmann Frank Bsirske

 
„Das Thema Rente geht alle an – wir werden nicht locker lassen, bis sich die Politik auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zubewegt. Wir brauchen ein Rentenniveau, das für alle, die über viele Jahre von ihren Löhnen Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt haben, im Alter ein Leben in Würde gewährleistet“, sagt Frank Bsirske, ver.di-Vorsitzender.
 
 

Die Alten arbeiten nicht aus Langeweile

Rente muss für ein gutes Leben reichen DGB Rente muss reichen

Immer mehr Menschen über 65 arbeiten in einem Minijob. Über 900.000 Rentnerinnen und Rentner waren es im März 2016, rund 370.000 mehr als noch 2003. Aber sie alle arbeiten nicht aus Spaß oder weil sie Langeweile haben.

Das Rentenniveau sinkt politisch gewollt seit Jahren, die Altersarmut steigt. Beschäftigte müssen immer länger arbeiten, um eine Rente auf Grundsicherungsniveau zu erreichen.

Das wollen die DGB-Gewerkschaften in einer gemeinsamen Kampagne ändern.

Alle Menschen sollen von ihrer Rente leben können.

 
Gutes Leben im Alter ist möglich!

Die gesetzliche Rente stärken!
Die Broschüre zur Rente

Die gesetzliche Rente stärken! ver.di Demografie und Rente

Die soziale Absicherung des Alters war einmal eine große Errungenschaft unseres Sozialstaats. Im 21. Jahrhundert droht dieser soziale Fortschritt unter die Räder zu kommen. In einem der reichsten Länder der Welt steht die Rückkehr der Altersarmut bevor. Dagegen wenden sich der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften in einer breit angelegten Kampagne. Wir streiten für eine gesetzliche Rente, die den Lebensstandard sichert und vor Armut schützt.

Die Broschüre führt umfassend in die Rentenpolitik ein, liefert notwendige Hintergrundinformationen und ist als Argumentationshilfe gedacht.

Inhalt:

  • Altersarmut kehrt zurück
  • Rentenpolitik
  • Demografischer Wandel
  • Zerstörte Ordnung am Arbeitsmarkt
  • Perspektiven der Erwerbsarbeit
  • Produktivität schlägt Demografie
  • Kapitaldeckung und Umlagefinanzierung
  • Rente und soziale Ungleichheit
  • Alternativen für eine bessere Rente
  • Politik für gute Arbeit, gutes Leben, gute Rente

 

ver.di und IG Metall begrüßen Korrekturen in der Rentenpolitik, sehen aber noch Nachbesserungsbedarf

Berlin, 25. November 2016
ver.di und die Industriegewerkschaft Metall begrüßen die Bereitschaft von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, ein Konzept zu entwickeln, um in der gesetzlichen Rentenversicherung dauerhaft ein höheres Rentenniveau zu ermöglichen.

In einer gemeinsamen ersten Bewertung der Vorschläge, die Ministerin Nahles präsentiert hat, stellen Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, und Frank Bsirske, Vorsitzender von ver.di, übereinstimmend fest:

  1. Das vorgelegte Konzept beinhaltet wichtige Korrekturen in der Rentenpolitik, die wir begrüßen. Die Festlegung eines Sicherungsziels über 2030 hinaus begrüßen wir ebenfalls. Das gilt auch für die Bereitschaft, den Beitragssatz der paritätisch finanzierten gesetzlichen Rente für eine auskömmliche Rente nach oben anzupassen.
     
  2. Wir halten auch den Grundsatz, mit Haltelinien und Ziellinien zu arbeiten, für richtig. Die Höhe der angestrebten Haltelinie zum Rentenniveau ist jedoch nicht ausreichend. Wir fordern die Stabilisierung des heutigen Rentenniveaus bei einer Haltelinie von 48 Prozent statt bei 46 Prozent, in einem weiteren Schritt ist aus unserer Sicht eine Erhöhung etwa auf 50 Prozent als Ziellinie notwendig. Diese Ziellinie wird durch einen höheren Steuerzuschuss möglich.
     
  3. Richtig ist, dass das Erreichen der Ziellinien unmittelbar von der Entwicklung des Arbeitsmarkts, der Entgeltniveaus und der Tarifbindung, der Erwerbsbeteiligung und der Qualifikation abhängt. Eine nachhaltig wachsende Wirtschaft mit entsprechenden Investitionen in Infrastruktur, Bildung sowie gesellschaftlich notwendige Dienstleistungen und deren gerechte Finanzierung durch eine Mehrbelastung hoher Einkommen und Vermögen sind dabei wichtige Rahmenbedingungen. Auch deshalb ist es richtig, verbindliche Haltelinien des Rentenniveaus über das Jahr 2030 hinaus festzulegen.
     
  4. Wir halten es zudem für notwendig, eine Demographie-Reserve zu schaffen. Wir sehen hierfür die schrittweise Anhebung der Rentenversicherungsbeiträge als den geeigneten Weg.
     
  5. Die beschlossenen Verbesserungen zur Erwerbsminderungsrente und zur Angleichung der Renten Ost-West sind Schritte in die richtige Richtung. Dies gilt im Grundsatz auch für die Stärkung der Betriebsrenten. Hier sehen wir aber noch deutlichen Nachbesserungsbedarf.
Fakt 3
Foto/Grafik: DGB
Die Entwicklung des Rentenniveaus
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Fakt 1
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Fakt 2
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Fakt 3
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Fakt 4
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Fakt 5
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Fakt 6
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Fakt 7
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Fakt 8
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Fakt 9
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