Über uns

    Nachwuchsförderung mit System

    Nachwuchsförderung mit System

    U35 Mentoring-Programm im ver.di Landesfachbereich 9 NRW

    Wie können gewerkschaftlich Aktive im Betrieb gewonnen und gefördert werden?
    Wie binden wir gut qualifizierten Nachwuchs an Gewerkschafts- und Betriebsratsarbeit?
    Wie führen wir unerfahrene junge Kolleginnen und Kollegen an die vielseitige und bunte Welt der Interessenvertretungen heran?

    Seminar November 2016 Thomas Toborek Seminar November 2016

    Startschuss für das U35 Mentoring-Programm im November 2016

    Im November 2016 war es soweit: Für sechs junge Kolleginnen und zehn junge Kollegen der Telekom in NRW fiel der Startschuss für unser U35-Mentoringprogramm. Darin werden den jungen „Mentees“ jeweils eine erfahrene Mentorin bzw. ein erfahrener Mentor zur Seite gestellt, die sich alle seit vielen Jahren in der betrieblichen und gewerkschaftlichen Arbeit engagieren.

    Los ging es bei dem zweitägigen Workshop im DGB-Tagungszentrum Hattingen zunächst mit einem persönlichen Kennenlernen. Die „Tandems“ tauschten sich aus über ihre Erwartungen, ihre Stärken (und vielleicht auch Schwächen) sowie die Herausforderungen, vor denen sie sich sehen. Zudem brachten die Mentoren/innen viele Erfahrungen und Perspektiven aus der Praxis in die Gespräche ein. Gemeinsam entwickelten Mentor*innen und Mentees anschließend individuelle Fahrpläne entlang der Fragestellungen: Wo möchte ich persönlich gern hin? Und was benötige ich, um das zu erreichen? Für viele der jungen Kolleginnen und Kollegen zählt die Betriebsratstätigkeit zu ihren nächsten größeren Zielen. Daher ging es in den Planungen auch um die Auswahl passender Fortbildungsangebote. Und nicht zuletzt besprachen die Tandems, welche Praxiseinblicke die Mentor*innen ihren Mentees ermöglichen und welche Türen sie ihnen öffnen können.

    Neben dem persönlichen Austausch und Coaching wurde auch viel in der Großgruppe diskutiert, so dass die jungen Kolleg*innen jede Menge Gelegenheit hatten, den alten Hasen und Häsinnen Löcher in den Bauch zu fragen.

    Rückblickend können wir nach dem Auftakt sagen: Die ersten Schritte wurden erfolgreich geplant, die Stimmung war gut und die Mentees wie die Mentor*innen sind hoch motiviert.