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    IBM feuert seine Leute! Wer ist der Nächste?

    IBM feuert seine Leute! Wer ist der Nächste?

    Betriebsbedingte Kündigungen bei der IBM D B&TS, IBM D GBS und IBM MBS werden nicht ausgeschlossen.

    Info IBM 21.04.2016 ver.di FB 9 Info IBM

    Kurz nach Ostern informierte Die IBM über den geplanten Abbau von fast 1.000 Stellen. Betroffen sind die Gesellschaften IBM D B&TS GmbH, IBM D GBS GmbH und IBM D MBS GmbH. Betriebsbedingte Kündigungen werden nicht ausgeschlossen. Bei der IBM D GBS GmbH und IBM D MBS GmbH soll im Zusammenhang mit dieser Maßnahme unter anderem die Betriebsstätte Hannover geschlossen werden.

    Der angekündigte Stellenabbau bestätigt Befürchtungen, die bereits 2015 bei der Schließung der IBM D EAS formuliert worden waren: Das war nur der Anfang. Betriebsbedingte Kündigungen sollen offensichtlich nach den Vorstellungen des Arbeitgebers IBM zu einem Standardinstrument beim Stellenabbau werden.

    Sicherheit – das war einmal!

    Noch am selben Tag an dem die IBMerinnen und IBMer über die betriebsbedingten Kündigungen informiert wurden, wandte sich die ver.di-Tarifkommission mit den Vorständen der ver.di-Betriebsgruppen im IBM-Konzern in einem offenen Brief an die deutsche Geschäftsführung der IBM. Der Vorwurf lautet, dass die massiven Managementfehler der vergangenen Jahre nun auf dem Rücken der Belegschaft ausgetragen werden. Der Stellenabbau ist eine falsche Entscheidung.

    Sie schafft in der IBM eine verstärkte Atmosphäre der Angst. Um in die Zukunft der IBM zu investieren fordern ver.di-Tarifkommission und die ver.di-Betriebsgruppenvorsitzenden im IBM-Konzern die IBM auf, die geplanten Stellenstreichungen zurückzunehmen und wieder in das wichtigste Kapital zu investieren, dass die IBM hat: Die IBMerinnen und IBMer mit ihren Ideen und ihrem Engagement.

    Der Umgang der IBM mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern macht die Notwendigkeit einer starken Gewerkschaft deutlich, die eine klare Position für die Kolleginnen und Kollegen bezieht.

    Der aktuelle Stellenabbau bei IBM ist dabei aller Voraussicht nach nur der Anfang. Bereits im November 2015 schrieb die Wirtschaftswoche über den anstehenden Abbau von bis zu 3000 Stellen bis 2017. Die deutsche Landesgesellschaft des IT-Riesen müsse auf Druck der Muttergesellschaft deutlich mehr Jobs streichen als bisher geplant, berichtete das Wirtschaftsmagazin damals.

    Bezogen auf die aktuelle Situation stellt Bert Stach, ver.di-Konzernbetreuer für IBM fest: „Auf der Basis öffentlich zugänglicher Informationen der IBM auf europäischer Ebene kann man hochrechnen, dass bis Ende 2017 weitere 1500 Stellen abgebaut werden“.

    Wann und wo der nächste Einschlag kommt, ist derzeit noch nicht absehbar.
    Aber er wird kommen!
     
     

    ver.di-Tarifverträge schaffen Sicherheit für ver.di-Mitglieder.

    Die Mitgliedschaft in ver.di wird dann, wenn die Sicherheit der Arbeitsplätze gefährdet ist, wichtiger denn je. Nur durch eine Mitgliedschaft in ver.di – und nur in ver.di – gelten die Tarifverträge unmittelbar.

    Die Geltung der Tarifverträge bei Bezugnahmeklauseln kann im Einzelfall strittig sein. Wer sich als Nicht- Mitglied auf die Tarifverträge berufen will, droht zu scheitern!

    ver.di bietet seinen Mitgliedern ab dem ersten Tag der Mitgliedschaft Rechtsberatung und nach einer rechtlich vorgeschrieben Wartezeit von drei Monaten Rechtsschutz und Rechtsvertretung im Arbeits- und Sozialrecht.

    Neben den individualrechtlichen Vorteilen für ver.di-Mitglieder ist die ver.di-Mitgliedschaft auch die Basis für eine erfolgreiche Interessenvertretung.

    Nur eine starke Gewerkschaft kann unternehmerische Entscheidungen beeinflussen. Dazu muss sie mobilisieren können und streikfähig sein.

    Um unternehmerische Entscheidungen der IBM im Sinne der IBMerinnen und IBMer zu beeinflussen, müssen wir Arbeitskampffähigkeit herstellen!

    Ich zieh mit ver.di Ich zieh mit!