Telekom-Konzern

    Überleitkonditionen für Beschäftigte Telekom Deutschland Technology …

    Überleitkonditionen für Beschäftigte Telekom Deutschland Technology per TV Sonderregelungen umfangreich gesichert!

    Betriebsübergang zum 1. November 2018 in die DT Technik

    Aufgrund der für November anstehenden Organisationsmaßnahme wurde zwischen KBR und Arbeitgeber ein zentraler Interessenausgleich abgeschlossen. Um die individuellen Konditionen abzusichern, hat ver.di Verhandlungen zu einem Tarifvertrag Sonderregelungen (TV SR) eingefordert. Diese konnte ver.di kurzfristig erfolgreich abschließen.

    Der TV SR gilt für:

    • ArbeitnehmerInnen der Technology (neu Technik) der TDG
    • Beurlaubte BeamtInnen
    • Sonderregelung AT:
      Bei bereits früher ausgeübtem Wahlrecht in AT-Verhältnis
      keine Änderung zu Rechtsstatus bei Übergang in DT Technik
    Tarifinfo TV SR BÜ Technology zur DT Technik - Seite 1 ver.di FB 9 Tarifinfo - Seite 1

    Regelungen zur Arbeitszeit

    Es wurde vereinbart, dass die Beschäftigten vom 01.11. bis 31.12. in ihrer bisherigen tariflichen Wochenarbeitszeit, ob 34 oder 38 Stunden, verbleiben.

    Da die tarifliche Wochenarbeitszeit bei den Servicegesellschaften, somit auch in der DT Technik ab dem 1. Januar 2019 auf 36 Stunden reduziert wird, werden die Entgelte der Beschäftigten aus dem Bereich TDG: Technology/Technik für eine „juristische Sekunde“ auf 38 Stunden erhöht und zum 01.01.2019 dann auf 36 Stunden (bei 37 Std Bezahlung) tarifliche WAZ abgesenkt.

    Im Ergebnis der Tarifrunde 2018 sind auch Umsetzungswege zur WAZ-Absenkung enthalten. Diese sehen vor, dass die 2-Stunden-Reduzierung nicht wöchentlich erfolgt, sondern in Blöcken von ganzen Tagen. Im Ergebnis sind das ca. 14 zusätzliche, freie Tage innerhalb eines Kalenderjahres, die dann auch für diese Beschäftigten umgesetzt werden sollen.

    ArbeitnehmerInnen, die aufgrund eines früheren TV Sonderregelungen in der 38-Stunden-Woche arbeiten und nicht als sog. Herausnahmen aus der 34-Stunden-Woche gelten, behalten bis zur tariflichen WAZ-Absenkung in 2019 ihren „alten Status“ bei.

    Für den 24. und 31. Dezember 2018 verbleibt es einmalig für den oben benannten Betroffenenkreis bei der bisherigen Regelung des Manteltarifvertrags der T Deutschland GmbH. Beide Tage sind in 2018 insofern arbeitsfrei.

    Positive und negative Arbeitszeitsalden aus bestehenden GLAZ und Arbeitszeitkonten werden in ein Arbeitszeitkonto bei der DT Technik übernommen. Die in der TDG seit dem letzten Nulldurchlauf verstrichenen Zeiten werden auf die Frist zum Nullliniendurchlauf in der DT Technik angerechnet.

    Auch ggf. bestehende Sonder- und Langzeitkonten werden 1:1 überführt.
     

    Tarifinfo TV SR BÜ Technology zur DT Technik - Seite 2 ver.di FB 9 Tarifinfo - Seite 2

    Umfangreiche Absicherungen zum Entgelt erreicht

    Die Eingruppierung erfolgt 1:1, sofern die bisherigen Tätigkeiten unverändert ausgeübt werden.

    Wird in der Zielorganisation eine neue Tätigkeit ausübt, gelten die allgemeinen tariflichen Regelungen.

    Noch nicht abgeschlossene Eingruppierungsüberprüfungen in der TDG werden nach den Regelungen der TDG in der DT Technik fort- und durchgeführt.

    Tarifliche Arbeitnehmer*innen werden mit ihrem bisherigen individuellen Jahreszielentgelt 1:1 im November überführt.

    Zum Januar 2019 erfolgt die Überführung mit dem jeweiligen individuellen Jahreszielentgelt (bei 100 % Zielerreichung Stand 31.12.2018) als Jahresfestentgelt in das Tarifsystem und die Entgelttabellen der DT Technik.

    Aufgrund der WAZ-Reduzierung auf 36 Stunden erfolgt die Anpassung des individuellen Jahreszielentgeltes zum 1.1.2019 mit dem Faktor 37/38 zum neuen Jahresfestentgelt. Das bedeutet: es erfolgt ein Teillohnausgleich mit 37 Stunden Bezahlung. Zu beachten ist für die Beschäftigten, die aus der 34 Stunden-Woche kommen, die bereits erwähnte vorherige Hochrechnung auf 38 Std. sowie danach folgende Umstellung auf die 36 Stunden-Woche (bei 37 Std. Bezahlung).

    Noch ausstehende Bandwanderungen, die sich in der TDG ergeben hätten, werden als Absolutbeträge weitergegeben, insoweit erfolgt eine Expektanzensicherung.

    Für ArbeitnehmerInnen, deren Jahreszielentgelt sich oberhalb der Bandobergrenze einer Entgeltgruppe befindet, erfolgen die tarifvertraglichen Regelungen so, als ob sie sich im Band befinden.

    Sollte in Einzelfällen das Monatsentgelt ab Januar 2019 geringer sein als im Dezember 2018, wird auf Antrag die Differenz vorübergehend als monatliche Vorauszahlung bis zur nächsten Tariferhöhung im Mai 2019 geleistet dann gegen gerechnet.

    Weitere übliche Überleitregelungen wurden zu folgenden Themen durchgesetzt:

    • Sicherung vorliegender Probezeiten und Betriebszugehörigkeit
    • Übertragung bestehender Erholungsurlaubsansprüche auf die DT Technik
    • Erhalt des besonderen Kündigungsschutzes ältere Arbeitnehmer*innen
    • Entgeltsicherung für ältere Arbeitnehmer
    • Bestehende Telearbeitsverhältnisse werden fortgeführt
    • u. v. m.

     
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