Telekom-Konzern

    PVG: Ohne UNS – kein Geschäft!

    PVG: Ohne UNS – kein Geschäft!

    Ohne uns kein Geschäft! ver.di Ohne uns kein Geschäft!

    Mit Erschrecken haben wir die Strategien der Arbeitgeberseite für die Deutsche Telekom Privatkundenvertrieb GmbH (PVG) zur Kenntnis genommen.

    Fast 30% des Personals und eine erhebliche Anzahl der eigenen Telekom-Shops sollen wegfallen!

    Das unterschreiben wir nicht!

    Wir verstehen, dass Kundenfrequenz in den Innenstädten teils dramatisch zurückgeht. Natürlich müssen Strategien entwickelt werden, um darauf angemessen zu reagieren.

    Dabei ist die Arbeitgeberseite nun besonders kreativ und sagt: Weniger Kunden, also weniger Personal, weniger Shops und gleichzeitig mehr Profit!

    Wir versuchen natürlich, Einfluss zu nehmen und bringen Ideen ein, wie die Kundenfrequenz in den Shops gesteigert werden könnte. Letztlich bleibt die Entscheidung allerdings allein auf der AG- Seite, was sie wie umsetzt.

    Beschäftigteninfo 01/2019 DT PVG ver.di FB 9 NRW Beschäftigteninfo 01/2019

    Die Arbeitgeberseite entscheidet allein darüber:

    • wieviel Personal abgebaut wird,
       
    • wieviele Shops geschlossen oder gewandelt werden,
       
    • wieviele Nachwuchskräfte nicht mehr übernommen werden,
       
    • ob Kündigungen ausgesprochen werden,
       
    • etc.

    Allerdings: Vor einem Personalabbau müssen alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft werden.

    Vor allem dürfen keine Kanäle gegeneinander ausspielt werden. Profitabilität ist wichtig. Dennoch:
    Haben unsere Verkäuferinnen und Verkäufer nicht vielfach bewiesen, dass Sie Face to Face werthaltiger Verkaufen, wenn sie die Möglichkeiten dazu bekommen?

    Warum also nicht mal über einen „Shop-Vorteil“ nachdenken und diesen entsprechend bewerben? Schließlich gibt es dort die beste Beratung!

     
    Wir sind zu lösungsorientierten Gesprächen bereit. Unser Focus liegt dabei auf der Sozialverträglichkeit aller Maßnahmen.

    Wir brauchen:

    • den uneingeschränkten Schutz vor Kündigungen, statt Unsicherheit und Angst
       
    • Arbeitszeitverkürzung mindestens auf 36h/Woche mit Teillohnausgleich (14 Tage Regelung wie DTS, DTA, DTT) oder gar auf 34 h (wie TD, DTAG) statt Überlastung für verbleibende Beschäftigte
       
    • Zukunft für Azubis im Konzern statt Perspektivlosigkeit durch Wegfall von Übernahmeplätzen

    Um nur die drei wichtigsten Forderungen zu nennen.
     

    Ein erstes Gespräch fand statt:

    Die Arbeitgeberseite hat unsere Forderungen allesamt zurückgewiesen.

    Man möchte unsere Unterstützung bei den Maßnahmen, ist aber nicht bereit, auf unsere Forderungen einzugehen.

    Das zeigt, wie hart die Arbeitgeberseite aufgestellt ist und lässt nichts Gutes für die Zukunft erahnen.
     

    Wir müssen uns nun ebenfalls „aufstellen“ und zusammenstehen.

    Nicht nur die Beschäftigten in den Shops sind betroffen: Die Abbaumaßnahmen werden sicher an keinem Bereich spurlos vorrübergehen. Weniger Shops und Personal bedeutet auch weniger Beschäftigung im Querschnitt und der Zentrale.

    Kollektive Betroffenheit erfordert  kollektives Handeln!

    Neben dem Betriebasrat, der bald gefordert sein wird, einen Sozialplan und Interessenausgleich zu verhandeln gilt es, unsere gewerkschaftlichen Handlungsmöglichkeiten zu stärken!

    Kündigungsschutz und Arbeitszeitverkürzung müssen tarifvertraglich durchgesetzt werden!

    Wenn es hart auf hart kommt, auch durch Protestaktionen und Mitteln des Arbeitskampfes.
    Das wollen wir ausdrücklich nicht!
    Wir müssen uns aber auf alle Szenarien vorbereiten.
     

    Derzeit ist die Situation wie folgt:

    • Der tarifvertragliche Schutz vor betriebsbedingten Beendigungskündigungen gilt bis Ende 2020
       
    • Einen Tarifvertrag zum Rationalisierungsschutz wie in der Telekom Deutschland GmbH oder den übrigen Servicegesellschaften gibt es in der PVG nicht!
       
    • In der DT Service GmbH, in der DT Außendienst GmbH sowie in der DT Technik GmbH gilt eine tarifvertragliche Arbeitszeit von 36h, 37 h werden bezahlt und 38h gearbeitet. Die entstandene "Überzeit" wird in freien Tagen abgegolten (bei Vollzeit 14 Tage!)
       
    • In der Telekom Deutschland GmbH und der Deutschen Telekom AG gilt die 34h/Woche.
       
    • In der PVG hingegen die 38h/Woche von der man selbst bei massivem Arbeitsplatzabbau nicht runter will!!

     
    Wir wollen nichts weiter als faire Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten in der PVG!
    Auch und gerade in schwierigen Zeiten.

    Wir bleiben am Ball und werden weiter informieren.
     

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