#zukunftgestalten

Aufsichtsratswahlen im Telekom-Konzern

© ver.di IKT
Aufsichtsratswahlen 2023 im Telekom-Konzern
10.10.2023

 

 

Mitbestimmen. Mitgestalten. Gemeinsam mehr erreichen.

 

Ab Herbst 2023 finden bei der Deutsche Telekom AG sowie zehn Tochtergesellschaften Wahlen zu den Arbeitnehmervertretungen in den Aufsichtsräten statt.

Alle Telekom-Beschäftigte in Deutschland wählen über ihre Delegierten die Arbeitnehmervertreter*innen in den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG (DTAG). Außerdem wählen auch die Beschäftigten von der Telekom Deutschland GmbH, der DT Technik, der DT Service, der DT Außendienst, der DT GK, der DT PVG, der DT IT, der DT ISP, der DT MMS und der TSI ihre Arbeitnehmervertretungen in ihren Aufsichtsräten. Ihr habt also zwei Mal die Wahl!

 

Interessen vertreten

Im Aufsichtsrat konkurrieren schon mal die Interessen von Bund und Kapitalanleger mit den Interessen der Beschäftigten. Wenn Anteilseigner zum Beispiel Profite, Dividenden und einen hohen Börsenwert priorisieren wollen, geht das schnell zu Lasten sicherer Jobs, guter Arbeitsbedingungen oder einer fairen Bezahlung. Da sind Konflikte vorprogrammiert. Diese erfolgreich zu bewältigen, braucht Rückgrat, Stärke und Erfahrung.

 

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

wählen heißt Entscheidungen treffen für die Gemeinschaft und deine Zukunft. Welche Zukunft wählst du? Eine menschenzentrierte Zukunft mit Investitionen in dich durch starke Mitbestimmung oder eine Zukunft der Unsicherheit durch Einsparungen und KI?

Wir sind in einer neuen Zeit. Frieden, Arbeit, Teilhabe und Wohlstand sind keine Naturgesetze. Wir müssen sie neu erstreiten.

Die Telekom-Aufsichtsratswahlen sind deine Chance, Weichen zu stellen. Arbeitgeber brauchen ein starkes Gegengewicht. KI, Digitalisierung, Abhängigkeiten, Lieferketten und Job-Verlagerungen dürfen deine Zukunft nicht gefährden. Es geht um Existenz und soziale Gerechtigkeit. Wähle klare Positionen mit starker Haltung in einer neuen Zeit für deine Zukunft.

 

Gute Gründe für deine Stimme

Mit uns entscheidest du dich für eine kompetente und engagierte Arbeitnehmervertretung im Aufsichtsrat. Das zeichnet uns aus:

  • Schutz und Sicherheit
    Mithilfe zukunftsfähiger Geschäftsmodelle und übergreifender Wertschöpfungsketten Arbeitsplätze sichern und neue schaffen. Wir verfolgen eine chancenorientierte Beschäftigungspolitik mit hohen Anteilen der Eigenbeschäftigung.
     
  • Karrierechancen und Perspektiven
    Vorausschauende Qualifizierungskonzepte, die Beschäftigungsperspektiven eröffnen und Karrierechancen verbessern und das konzernweit. Wir verfolgen ein stabiles Unternehmen, welches langfristige Perspektiven auch für kommende Generationen ermöglicht.
     
  • Gute Arbeit
    Mittels weitsichtiger Personalplanung vor Überforderung und Arbeitshetze schützen: Unsere Vision der Deutschen Telekom ist es, diese nicht nur kunden-, sondern beschäftigtenfreundlicher zu gestalten. „Leading Telko“ bedeutet für uns = „leading Arbeitgeber“.
      
  • Nachhaltigkeit
    Nachhaltige Unternehmenspolitik, die auch den sozialen und ökologischen Aspekten in jeder Hinsicht Rechnung trägt. Für uns gehört zur Nachhaltigkeit auch, die Kontrollpunkte in den Wertschöpfungsketten und digitale Souveränität nicht zu verlieren.
     
  • Teilhabe
    Wir stellen uns der einseitige Verwendung von Digitalisierungsgewinnen entgegen. Die Teilhabe der Beschäftigten zu organisieren, ist ein Maßstab, an dem wir uns messen lassen.

 

ver.di – dafür stehen wir

Zukunftsorientiert und verlässlich
Wir wollen, dass die Digitalisierung und der Einsatz neuer Technologien wie z.B. Künstliche Intelligenz (KI), im Sinne der Beschäftigten gestaltet wird. Die Sicherung von Beschäftigung und Ausbildung ist eines unserer zentralen Ziele. Deshalb setzen wir auf Investitionen in Eigenbeschäftigung und treiben moderne Qualifizierungsmodelle, eigene Ausbildung und Übernahmechancen.

Fortschrittlich und nachhaltig
Technischer Fortschritt muss den Menschen dienen, nicht umgekehrt. Die Telekom muss über Investitionen ihre Wettbewerbsfähigkeit durch nachhaltige Innovationen stärken. Du, deine Schaffenskraft, deine Kompetenz und deine Gesundheit stehen dabei für uns im Mittelpunkt. Soziale Verantwortung, fordern wir deshalb aktiv ein.

Qualifiziert und praxisnah
Deine ver.di-Kandidatinnen und -kandidaten kennen ihr Unternehmen genauso gut wie die Branche und haben eine Selbstverpflichtung zur stetigen Qualifizierung und Teilnahme an Schulungen abgegeben. Unsere Erfahrungen auch aus schon vorhandenen Wahlämtern, fundiertes Knowhow, Verhandlungsgeschick, Vernetzung und Mut sind unser Markenkern. Das ist unser Anspruch für eine Interessenvertretung auf Augenhöhe.

Unabhängig – aber nicht neutral
Wir sind nicht käuflich. Alle Kandidat*innen auf ver.di-Listen verpflichten sich, ihre Vergütungen für Aufsichtsratsmandate an gemeinnützige Gesellschaften abzuführen. Mit diesen Geldern werden z. B. Stipendien für junge Menschen aus einkommensschwachen Familien ebenso finanziert wie Forschungsprojekte für gute Arbeit.

 

Wir schaffen Transparenz zu unserem Umgang mit den Aufsichtsratstantiemen

Als Aufsichtsratsmitglieder von ver.di leisten wir einen bedeutenden Beitrag, indem wir einen Großteil unserer Aufsichtsratsvergütung (ungefähr 90 Prozent) an zwei gemeinnützige Organisationen weitergeben. Diese Entscheidung bringt uns allen Vorteile. Der abgeführte Betrag wird zu 80 Prozent an die Hans-Böckler-Stiftung und zu 20 Prozent an die ver.di-Gewerkschaftspolitische Bildung gGmbH übergeben. Beide Einrichtungen sind in verschiedenen Schwerpunktbereichen aktiv, darunter:

  • Förderung der Mitbestimmung
    Die Hauptaufgabe der Hans-Böckler-Stiftung besteht darin, die Praxis der Mitbestimmung in ihrer Arbeit zu unterstützen. Die Abteilung für Mitbestimmungsförderung bietet Beratung in spezifischen Bereichen an, veröffentlicht Publikationen und pflegt ein Netzwerk von Veranstaltungen, Arbeitskreisen und Beiräten zum Austausch von Erfahrungen.
     
  • Unterstützung der Bildungsarbeit
    Die ver.di-Gewerkschaftspolitische Bildung gGmbH unterstützt die politische Bildung von Erwachsenen und Jugendlichen. Eine Übersicht über die angebotenen Seminare findet man auf www.bildungsportal.verdi.de. Die Seminare und Bildungsveranstaltungen stehen allen Interessierten offen, unabhängig von einer ver.di-Mitgliedschaft.
     
  • Förderung der Forschung
    Die Hans-Böckler-Stiftung unterstützt jährlich rund 100 Forschungsprojekte zu aktuellen Fragen und Problemen. Diese Projekte sollen dazu beitragen, aktuellste wissenschaftliche Erkenntnisse für die Gestaltung von Arbeitswelt und Gesellschaft zur Verfügung zu stellen.
     
  • Vergabe von Stipendien
    Die Hans-Böckler-Stiftung ist das zweitgrößte Studienförderungswerk in der Bundesrepublik. Sie fördert Studierende und Promovierende, die sich gewerkschaftlich und gesellschaftspolitisch engagieren, durch Stipendien, Bildungsangebote und die Vermittlung von Praktika. Besondere Unterstützung gilt dabei Absolvent*innen des zweiten Bildungsweges.

 

Mehr Infos und alle unsere Kandidatinnen und Kandidaten findest Du hier:

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Kontakte von Kandidat*innen aús NRW: