Telekom-Konzern

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    Telekom-Konzern

    Mandatsträger*innen aus NRW unterstützen unsere Forderung nach Erhalt der Ausbildungsplätze bei der Telekom

    Der Telekom-Konzern plant einen massiven Abbau von Ausbildungsplätzen

    Wieder einmal muss ver.di mit dem Telekom-Konzern um die künftige Zahl der Aus­bildungsplätze und Stellenangebote für dual Studierende ringen.

    Der Konzern Deutsche Telekom AG plant einen massiven Abbau von Aus­bildungsplätzen und Plätzen für dual Studierende. Obwohl der Telekom-Konzern ausgezeichnet durch die Corona-Krise gekommen ist, in vielerlei Hinsicht auch als Gewinner der Krise bezeichnet werden kann, will sich das Management des Konzerns aus der Verantwortung für die Ausbildung künftiger Fachkräfte stehlen.

    Am 26. Februar 2021 hat die Deutsche Telekom AG ihre Finanzergebnisse 2020 vorgestellt. Eckpunkte sind:

    • Umsatzplus von 25,4 % auf 101 Milliarden Euro
    • Bereinigtes EBITDA AL erreicht 35 Milliarden Euro, ein Zuwachs von 41,6 %
    • Free Cashflow AL 2020 bei 6,3 Milliarden Euro – Prognose übertroffen
    • Bereinigter Konzernüberschuss legt um 15,5 % auf 5,7 Milliarden Euro zu

    Dennoch will die Telekom die Zahl der angebotenen Plätze für Auszubildende und dual Studierende massiv kürzen!

    Mit ihren aktuellen Planungen würde die Telekom sich noch weiter aus ihrer Verpflichtung zurück­ziehen, einen deutlichen Beitrag zur Sicherstellung der Ausbildung der nächsten Generation an Fach­kräften zu leisten.

    Dies ist zum einen mit dem Blick auf den Telekom-Konzern selbst fatal. Die Zahlen, die der Konzern, offensichtlich von finanzmarkgetriebenen Sparplänen geleitet, als eigenen künftigen Fachkräftebedarf unterstellt, sind aus unserer Sicht viel zu niedrig. Für seine Konzerntochter T-Systems zum Beispiel plant der Konzern für die Zukunft überhaupt keine eigene Ausbildung künftiger Fachkräfte mehr.

    Aber auch gesellschaftlich und volkswirtschaftlich sind die erneuten Kürzungspläne der Telekom bei der Ausbildung gefährlich. Gerade in der jetzigen Phase der anhaltenden Corona-Krise ist jeder Ausbildungsplatz wichtig, um eine perspektivlose Generation zu verhindern. Aufgrund der anhaltenden Pandemie spitzt sich die Lage auf dem Arbeits- und Aus­bildungsmarkt zu.

    Am 17. März 2021 haben Bundesregierung und Landesregierungen gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, dem DGB und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeit­geberverbände in einer Allianz für Aus- und Weiterbildung eine Gemeinsame Aktion zur Stärkung von Ausbildungsbetrieben und jungen Menschen in der Corona-Pandemie be­schlossen. Und der Beitrag des Telekom-Konzerns? Kürzungen bei der betrieblichen Ausbildung!

    Die Pläne des Telekom-Managements zur Kürzung von Ausbildungsplätzen zeugen von wenig Bereitschaft sich gesellschaftlicher Verantwortung zu stellen.

    Wir fordern von der Deutsche Telekom, an der bisherigen Ausbildungsleistung festzuhalten. Es ist nicht die Zeit Engagement in der Ausbildung zurückzufahren!
     

    Zahlreiche politische Mandatsträger*innen aus NRW unterstützen uns im Kampf um den Erhalt der Ausbildungs- und Studienplätze im Telekom-Konzern und haben uns kurze Video-Statements geschickt:

    MdB Rolf Mützenich - Wahlkreis Köln III - Vorsitzender der SPD-Fraktion

    MdB Sebastian Hartmann - Wahlkreis Rhein-Sieg-Kreis I - (SPD)

    MdB Ulla Schmidt - Wahlkreis Aachen I - (SPD)

    MdB Uwe Schummer - Wahlkreis Viersen - (CDU)

    MdB Alexander Neu - Wahlkreis Rhein-Sieg-Kreis I - (LINKE)

    MdB Andreas Rimkus - Wahlkreis Düsseldorf II - (SPD)

    MdB Matthias W Birkwald - Wahlkreis Köln II - (LINKE)

    MdB Dirk Heidenblut – Wahlkreis Essen II - (SPD)

    Jessica Rosenthal - Bundesvorsitzende der Jusos in der SPD

    Carsten Peters – Stadtrat Münster – (Grüne)

    Jan Siebert - Stadtrat Dortmund – (Linke)

     
    Weitere noch bei uns eingehende Statements werden wir in diesem Artikel einpflegen.
     

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