Telekom-Konzern

    Solidarität ist keine Einbahnstraße! Freiwillige Unterstützer*innen …

    DT Technik GmbH

    Solidarität ist keine Einbahnstraße! Freiwillige Unterstützer*innen im Notfalleinsatz erhalten Anerkennung durch Tarifvertrag.

    Tarifinfo DT Technik: Notfalleinsätze Hochwasser ver.di FB 9 Tarifinfo

    Schlimmste Hochwasserkatastrophe erfordert direkte Unterstützung

    Die durch die katastrophalen Unwetter ausgelösten Zerstörungen der Infrastruktur im Ahrtal, in der Eifel und im Rheinland haben zur Ausrufung des Notfalls auch bei der Deutschen Telekom Technik GmbH geführt. Umgehende Hilfe war gefordert und die Hilfsbereitschaft der Kolleg*innen war enorm! Eigeninitiativ und mit hohem Engagement gingen viele Kolleg*innen ans Werk, um Anfangs den Mobilfunk und nun nach und nach die Telekommunikationsinfrastruktur wieder aufzubauen.

    Bestehende Regelungen um speziellen Tarifvertrag erweitert

    Schnell war klar, dass diese Art der Zerstörung in einem noch nie da gewesenen Ausmaß nicht mit vorhanden „Bordmitteln“ aufgefangen werden kann. Daher haben die beteiligten Betriebsräte schnell und unbürokratisch, alle im rechtlichen Rahmen liegenden Mittel ausgeschöpft, um die Notfalleinsätze für die freiwilligen Unterstützer*innen zu ermöglichen. Nun hat ver.di nachgelegt mit einem speziellen Tarifvertrag, denn die geleistete Solidarität soll ver.di-Mitgliedern auch zugutekommen!

    5,-€ für jede Stunde plus Überführung der Stunden in ein Sonderkonto

    Für ver.di-Mitglieder gilt daher der Tarifvertrag „Notfall Störungsbeseitigungsarbeiten Hochwasser 2021“ ab dem 16.07.2021 (Ausrufung des Notfalls in der DT Technik) befristet bis zum Ende dieser Notfallsituation. Jede Stunde, die auf ein zusätzliches Sonderkonto gebucht wird, wird mit 5,-€ brutto vergütet.

    Die Umbuchung der Stunden erfolgt automatisch bei Erreichen der Obergrenze der gelben Phase des Arbeitszeitkontos (inkl. Sonderregelungen in den Niederlassungen für die Stunden bis 30.09.21 bei Erweiterung der Ampelphasen). Es werden jeweils 38 Stunden im Block umgebucht. Der Abbau der Stunden aus dem Sonderkonto für die betroffenen Beschäftigten kann bis zum 31.12.2022 erfolgen. Danach ist eine Umbuchung in das ggf. vorhandene Lebensarbeitszeitkonto auf Antrag möglich, ansonsten erfolgt die Auszahlung (Verlängerung auf Antrag in Einzelfall möglich).
     
     

    Solidarität zahlt sich damit aus
    Betroffene benötigen weiterhin unsere Unterstützung

    Mit diesem Tarifvertrag leistet ver.di einen Beitrag zur schnellen Beseitigung der verheerenden Zerstörungen vor Ort. Darüber hinaus gibt es für direkt von der Katastrophe betroffene ver.di Mitglieder Unterstützungsleistungen, die direkt beim ver.di Bezirk vor Ort beantragt werden können. Zur Unterstützung der Menschen, die von dieser Umweltkatastrophe betroffen sind, haben die DGB-Gewerkschaften über den Verein „Gewerkschaften helfen!" ein Spendenkonto eingerichtet. Unter dem Verwendungszweck Fluthilfe 2021 können Spenden eingezahlt werden, die dann den Opfern der Flutkatastrophe zugutekommen:

        Gewerkschaften helfen e. V.
        Nord LB
        IBAN: DE55 2505 0000 0152 0114 90
        BIC: NOLADE2HXXX
     

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