Vodafone-Konzern

    „Future Ready“ im Sinne der Beschäftigten gestalten!

    Vodafone

    „Future Ready“ im Sinne der Beschäftigten gestalten!

    ver.di fordert: Gute Arbeit im Home – Office

    Vodafone hat angekündigt, dass auch zukünftig ein erheblicher Teil der Arbeit in den eigenen vier Wänden erledigt werden soll und unter dem Namen „Future Ready“ eine neue Ära des flexiblen Arbeitens eingeläutet. Der Arbeitgeber hat bestimmt wirtschaftliche Interessen, wir haben das Wohl unserer Kolleg*innen im Blick.
     

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    ver.di-Dialog: Neue Arbeitswelten mitgestalten

    „Viele wollen Home Office, aber freiwillig, selbstbestimmt und gesund“: ver.di macht sich seit fast 25 Jahren dafür stark, dass Beschäftigte auch von zu Hause aus bzw. mobil arbeiten können. Dafür braucht es klare Regeln unter anderem zu Kosten, Versicherung, Gestaltung des Arbeitsumfeldes.

    Wir wollen euer Feedback

    • Was bedeutet „Arbeiten von zu Hause aus“ konkret für dich?
       
    • Welche Anforderungen hast Du ganz persönlich an mobile Arbeit?
       
    • Welche Qualifizierung, Ausstattung und Regeln brauchst Du?
       
    • Was erwartest Du von ver.di?

    Bitte schicke den beiliegenden Feedbackbogen mit deinen Kommentaren bis Montag, 30. November 2020 an unser zentrales Eingangstor für die Vodafone-Kabelgesellschaften: Gemeinsam-bewegen-wir-was@unitymedia.de

     
    MEINUNGSMACHER

    Das sagen unsere Betriebsräte zu „Future Ready“:

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    Ali-Riza Genisoglu, Vorsitzender Konzernbetriebsrat KDH

    Die Möglichkeit zuhause zu arbeiten ist für viele die Erfüllung eines langgehegten Traumes. Die Arbeit flexibler gestalten und kein pendeln mehr – das liest sich wie mehr Freiheit, Selbstbestimmung und viel weniger Stress. Doch Vorsicht ist geboten: Die Arbeit im Home Office verlangt klare Grenzen und sehr viel Selbstdisziplin.

    Auch in diesen bewegten Zeiten stehen wir für gute Regelungen, die die Beschäftigten vor den Gefahren der Entgrenzung von Arbeit schützen und damit Sicherheit und Zukunftsfähigkeit unserer Arbeitsplätze ermöglichen.
     

    Stefan Kerpers, Betriebsratsvorsitzender Vodafone West

    Die Arbeit in den eigenen vier Wänden kann produktiver sein und ich kann mich besser konzentrierten, weil es z.B. keinen Geräuschpegel wie in Großraumbüros gibt. Aber es fehlen auch die Gespräche mit den Kolleg*innen in den Pausen.

    Schwieriger wird es auch, wenn ich mich viel mit Kolleg*innen abstimmen muss, hier kann sich der Informationsfluss trotz moderner Kommunikationsmittel verlangsamen. Deshalb ist es wichtig, dass der Bezug zum Betrieb erhalten bleibt. Es bedarf digitaler Plattformen, auf denen ein Kontakt und Austausch schnell und unkompliziert möglich ist.
     

    Petra Hesse, Betriebsratsvorsitzende VKD Region 2

    Mobiles Arbeiten und Home Office ermöglichen mehr Flexibilität und können die Vereinbarkeit von Familie bzw. Privatleiben und Beruf verbessern. Aber wir sehen auch Gefahren, wie eine fehlende Entgrenzung von der Arbeit, fehlende Kontaktmöglichkeiten zu Kolleg*innen und Vereinsamung.

    Wir wollen gute Regelungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, Ausstattung zuhause und Sicherstellung einer funktionierenden IT. Die Zukunftsfähigkeit und Sicherheit unserer Arbeitsplätze ist für uns entscheidend.
     

    Hartmut Kort, Betriebsratsvorsitzender VKD Region 1

    Ich bin dabei, wenn es für die Entwicklung von Vodafone wichtig ist, mit der Zeit zu gehen.

    Neben den Regelungen zum „neuen“ Home Office und mobilem Arbeiten ist es für mich wichtig, dass im neuen „way of working“ das Zusammenarbeiten in den Teams nicht auf der Strecke bleibt.
     

    Michael Haering, Vorsitzender ver.di Betriebsgruppe VF NRW und Betriebsrat VF West

    Home Office - ich finde, dass es eine sehr gute Sache ist, wenn die Rahmenbedingungen für beide Seiten stimmig gemacht werden. Es muss eine Balance zwischen dem Arbeiten Zuhause und dem Arbeiten im Büro gefunden werden. Schließlich sind die Gespräche auf den Fluren unter den K&K und damit der „kleine Dienstweg“ auch nicht zu unterschätzen. Es muss eine Anonymisierung verhindert werden. Die tägliche Zusammenarbeit lebt auch von den persönlichen Kontakten untereinander. In einigen Teilen der Technik ist die Arbeit zuhause aber undenkbar, wie z.B.: bei unseren Technikern im Außendienst.
     

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    Susanne Fiege, Betriebsrätin Vodafone West

    Viele Kolleginnen sind in Teilzeit beschäftigt und können sich durch die Home Office Regelung lange Wegestrecken zwischen Kita, Schule und Arbeitsplatz und damit verbundenen Stress und Zeitdruck sparen.

    Frauen dürfen durch diese Möglichkeit aber nicht in alte Geschlechterrollen zurückfallen und wegen der Kinderbetreuung ans Haus gebunden werden!
     

    Petra Schuster, Vorsitzende ver.di Betriebsgruppe VF BaWü und Betriebsrätin VF West

    Ich spare mir viele Reisezeiten, seit ich zuhause arbeite. Die lange Fahrt ins Büro fällt weg und viele standortübergreifenden Meetings finden jetzt per Skype statt.

    Was mir allerdings sehr fehlt, sind die Sozialkontakte. Als alleinlebender Mensch genau wie als Betriebsrätin. Ein Lächeln auf dem Gang oder ein Schwatz in der Küche: Wie ist die Stimmung, wo drückt der Schuh, welche Wünsche und Bedürfnisse haben die Kolleginnen und Kollegen? Das kann man am Laptop nie so gut wahrnehmen wie im persönlichen Austausch.
     

    Roger Hahn, Vorsitzender ver.di Betriebsgruppe VF KDK Bonn und Betriebsrat VF KDK

    Natürlich soll auch in Zukunft der soziale Kontakt zwischen den Kolleginnen und Kollegen weiterhin möglich sein!
     

    Wolfgang von Buch, Betriebsrat VKD Region 1

    Ich hätte wirklich nie gedacht, dass Arbeiten im Home Office ein derartiger Gewinn ist. Jeden Tag spare ich wenigstens zweieinhalb Stunden Wegstrecke zum Büro mit dem ÖPNV.

    Aber Vodafone macht es sich zu einfach: Laptop und sieh zu, wie Du klarkommst. Es braucht eine vernünftige Ausstattung zuhause, und Versicherungsfragen müssen unbedingt geklärt werden. Viele Kolleg*innen fragen immer wieder nach Erstattung der Kosten – und diese Frage ist durchaus berechtigt.
     

    Peter Doussin, Konzern Schwerbehindertenvertreter VF West

    Es gibt Kolleginnen und Kollegen, die aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigung auf eine besondere Arbeitsplatzausstattung angewiesen sind.

    Als Schwerbehindertenvertreter ist es mir besonders wichtig, dass eine leidensgerechte Ausstattung nicht nur im Büro sichergestellt wird, sondern auch bei der Arbeit zuhause.
     

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    Faire und gute Arbeitsbedingungen in den Unternehmen und Betrieben der Vodafone fallen nicht vom Himmel!
    Spätestens jetzt: ver.di stärken. ver.di-Mitglied werden!
    Jede*r Einzelne zählt!