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    Fridays for Future

    20.09.2019

    Fridays for Future

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    Alle zusammen  - Fridays for Future 20.09.2019 fridaysforfuture.de Alle zusammen - 20.09.2019

    Die Politik muss beim Klimaschutz aufs Tempo drücken

    Aufruf: Fridays for Future

    Berlin, 26. August 2019

    Das Klima zu schützen und dem Klimawandel entschieden entgegen zu wirken ist weltweit eine Herausforderung von absoluter Dringlichkeit. Der Klimawandel bedroht die Lebensgrundlagen künftiger Generationen, ja die Menschheit als Gattung.

    Deutschland hat sich national, europäisch und international im Rahmen des Pariser Klimaabkommens auf Ziele zur Reduktion des CO2-Ausstoßes verpflichtet. Diese nationalen Ziele werden für 2020 nicht erreicht. Einzig die Energiewirtschaft erfüllt in Deutschland bislang ihre Klimaverpflichtungen und hat mit den Empfehlungen der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ bereits weitere Schritte zur Klimawende vereinbart. ver.di steht hinter diesen Empfehlungen und tritt dafür ein, dass sie vom Gesetzgeber eins zu eins umgesetzt werden.

    Damit aber nicht genug. Bei Verkehr, Gebäuden und Landwirtschaft muss dringend mehr getan werden, um den CO2-Ausstoß dieser Sektoren zu verringern und in Richtung CO2-Neutralität voranzukommen.

    Die Akteure von Fridays for Future haben den Druck in diese Richtung spürbar erhöht und dem Ruf nach energischem klimapolitischem Handeln weltweit Schub verliehen.
    Dem gilt es weiter Nachdruck zu verleihen. Die jungen Menschen, die freitags auf die Straße gehen, sorgen sich zu Recht um die Zukunft. Um ihre und unser aller Zukunft. Ihr Anliegen verdient unser aller Unterstützung. Es muss klimapolitisch mehr passieren als bisher.

    Der ver.di-Bundesvorstand ruft dazu auf, sich am 20. September – außerhalb der Arbeitszeit – an den Aktionen der Fridays for Future zu beteiligen.
     
     

    Wo kann ich mitmachen?

    Informationen über die vielen Aktionen vor Ort gibt es u. A. unter fridaysforfuture.de
     
     

    Bündnisflyer Fridays for Future 20.09.2019 in Düsseldorf - Seite 1 von 2 duesseldorf4future.de Düsseldorf

      
     
     
     
    Unser ver.di-Bundesvorsitzender Frank Bsirske wird an der Kundgebung am 20. September in Düsseldorf teilnehmen und dort auch zu den Kundgebungsteilnehmer*innen sprechen.

    Gemeinsame Pressemitteilung - Klimastreik: Gemeinsam für den Klimaschutz – Bundesregierung muss endlich handeln / Fridays for Future und großes Bündnis mobilisieren zu über 400 Demonstrationen am 20. September

    16.09.2019

    Fridays for Future ruft für den kommenden Freitag zu einem weltweiten Klimastreik auf. In hunderten Städten werden Menschen ihren Alltag unterbrechen, um an den lokalen Demonstrationen teilzunehmen. Ein breites Bündnis aus Umwelt-, Wohlfahrts-, Kultur- und Entwicklungsverbänden, Kirchen, Klimaschutzinitiativen, sozialen Bewegungen wie auch Unternehmen und Gewerkschaften unterstützt die Protestaktionen für sofortige Maßnahmen für einen gerechten und wirksamen Klimaschutz. Bundesweit sind bislang über 400 Klimastreik-Demonstrationen geplant, täglich kommen weitere hinzu.

    Gemeinsam mobilisiert das Unterstützer-Bündnis zur Teilnahme und fordert im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz: „Junge und Erwachsene gemeinsam können die Regierung zum Handeln antreiben. Bisher hat die Bundesregierung versagt. Statt einer ambitionierten Klimaschutzpolitik liefert sie nur leere Versprechungen, denen keine Taten folgen. Das muss sich ändern. Tag für Tag erhöht sich die Treibhausgas-Konzentration in der Atmosphäre, der Anstieg ist noch immer exponentiell. Wenn es nicht gelingt, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, droht eine Klimakatastrophe, die nicht mehr aufzuhalten ist. Der Protest und die Forderungen der jungen Menschen sind notwendig, um die Klimakrise zu stoppen. Deshalb gehen wir gemeinsam mit Fridays for Future auf die Straße.“

    Linus Steinmetz aus Göttingen, Vertreter von Fridays for Future: „Wir demonstrieren, weil uns nichts anderes übrig bleibt. Die Politik muss endlich handeln. Wir steuern auf eine lebenszerstörende Krise zu und bislang passiert nichts. Deshalb machen wir Druck – gemeinsam sind wir stark.“

    Frank Bsirske, Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di: „Ich bin beeindruckt vom Engagement der jungen Leute von Fridays for Future. Da hat sich eine neue Jugendbewegung entwickelt, die zu Recht Druck macht auf die Politik. Dem Klimawandel muss in der Tat viel energischer als bisher begegnet werden. Er bedroht die Menschheit als Ganze. Deswegen ruft ver.di dazu auf, wem immer es möglich ist, dabei zu sein bei den Aktionen am 20. September und Flagge zu zeigen.“

    Dr. h.c. Annette Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen: „Wir sind Teil der Schöpfung Gottes und mitverantwortlich, sie zu bewahren. Noch konsequenter als bisher werden wir uns für den Klimaschutz einsetzen. Damit auch künftige Generationen weltweit in Würde leben können.“

    Antje von Broock, Vertreterin des Bündnisses und stellv. Geschäftsführerin beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): „Wir gehen gemeinsam auf die Straße, weil die Klimakrise eine Herausforderung für die gesamte Gesellschaft ist. Sie bedroht das Leben, wie wir es bisher kannten. Die Regierung hat es am 20. September in der Hand. Sie kann und muss ein wirksames Klimaschutzgesetz beschließen. Deshalb setzen wir kurz vor dem UN-Gipfel zusammen ein weltweites Zeichen: Tut endlich was, die Zeit rennt uns davon.“
     

    Weitere Informationen:
    Schließen Sie sich den Demonstrationen von Fridays for Future in Ihrer Nähe an und unterstützen Sie die jungen Menschen bei ihrem Protest für eine Zukunft ohne Klimakrise.
    www.klima-streik.org / Twitter: #Klimastreik #AlleFürsKlima

    Im Koordinierungskreis des Bündnisses engagieren sich:
    350.org, Avaaz, BUND, Campact, Greenpeace, Klima-Allianz Deutschland, NABU, NaturFreunde Deutschlands, Together for Future, Umweltinstitut München, WWF sowie die Kinder- und Jugendorganisationen Naturschutzjugend, Naturfreundejugend, BUNDjugend und WWF Jugend.

    Eine Liste der mehr als 200 unterstützenden Organisationen finden Sie auf: www.klima-streik.org/buendnis