Tarifbewegung 2020

    Verhandlungsergebnis für die ver.di-Mitglieder bei der Telekom …

    Tarifbewegung Telekom 2020

    Verhandlungsergebnis für die ver.di-Mitglieder bei der Telekom erreicht

    Trotz Corona-Krise: Beschäftigungssicherung und Lohnsteigerung für Telekom-Beschäftigte durchgesetzt!

    Tarifinfo 06 Telekom - Ergebnis trotz Corona ver.di FB 9 Tarifinfo

    In der Nacht vom 25. auf den 26. März haben wir den Durchbruch zur Einigung in der Tarifrunde 2020 erzielt. In der finalen Sondierungsrunde wurde ein gutes Verhandlungsergebnis für die ca. 60.000 Telekom Beschäftigten erreicht.

    Das Ergebnis im Überblick:

    • Beschäftigungssicherung: Kündigungsschutz bis Ende 2023 verlängert

    • Vorausschauende Vereinbarungen zur Bewältigung der Corona Krise

    • Gehälter steigen in zwei Stufen zum 1. Juli 2020 um 2,6 bis 3 Prozent und
      am 1. Juli 2021 um weitere 2 Prozent
    Zusammenhalten - Solidarität leben ver.di FB 9 Zusammenhalten - Solidarität leben

    Gerade in diesen Zeiten zeigt sich, wie wichtig eine durchsetzungsfähige Gewerkschaft und Solidarität der Beschäftigten ist. Die Beschäftigten der Telekom sorgen gerade in diesen Zeiten dafür, dass Bürger*innen und Unternehmen, Betriebe und Behörden in Kontakt bleiben können. Deshalb ist es gerecht, dass die ver.di Mitglieder im Telekom Konzern, mit dieser Einigung eine klare Perspektive, Anerkennung der Leistung und den Schutz der Arbeitsverhältnisse und Einkommen erhalten.

    Aufgrund der Coronakrise wurden die Verhandlungen in einem besonderen Verhandlungsmodus und mit moderner digitaler Konferenztechnik geführt. Bereits zu Beginn der Verhandlungen hatten sich ver.di und die Deutsche Telekom AG auf diesen besonderen Verhandlungsmodus verständigt und eine zügige Einigung angestrebt. Die Tarifrunde 2020 ist mit dem nun erzielten guten Ergebnis nach nur einer Woche intensiver Verhandlungen beendet. Sie wird damit als kürzeste Tarifrunde in die Verhandlungsgeschichte bei der Deutschen Telekom eingehen.
     

    Das Ergebnis im Einzelnen:

    SCHUTZ vor betriebsbedingten Beendigungskündigungen

    • Verlängerung des Ausschlusses betriebsbedingter Beendigungskündigungen bis zum 31.12.2023 für alle Beschäftigten in den Gesellschaften DTAG, T-Deutschland, DT Technik, DT Service, DT Außendienst, DT GKV, DT ISP und DT IT
    • Ebenfalls bis zum 31.12.2023 verlängert, wird der Schutz vor betriebsbedingten Beendigungskündigungen für alle Beschäftigen der DT PVG

     ENTGELTERHÖHUNG für die Gesellschaften DTAG, T-Deutschland, DT Technik, DT Service, DT Außendienst, DT GKV und DT IT

    • Erhöhung der Entgelte und individuellen Jahreszielentgelte in den Entgeltgruppen 1-5 bzw. KS 1-KS 3:
      + 3,0% ab 01.07.2020
      + 2,0% ab 01.07.2021, Laufzeit bis 31.03.2022
       
    • Erhöhung der Entgelte und individuellen Jahreszielentgelte in der Entgeltgruppe 6 bzw. KS 4:
      +2,8 % ab 01.07.2020
      +2,0 % ab 01.07.2021, Laufzeit bis 31.03.2022  
       
    • Erhöhung der Entgelte und individuellen Jahreszielentgelte in den Entgeltgruppen 7-10 bzw. KS 5-KS 7:
      + 2,6 % ab 01.07.2020
      + 2,0 % ab 01.07.2021, Laufzeit bis 31.03.2022

    ENTGELTERHÖHUNG für die DT ISP GmbH

    • Erhöhung der Tabellenentgelte in den Entgeltgruppen 1-3 zur Grund- und Zusatzstufe:
      + 3,0% ab 01.07.2020
      + 2,0% ab 01.07.2021, Laufzeit bis 31.03.2022
       
    • Erhöhung der Tabellenentgelte in der Entgeltgruppe 4 zur Grund- und Zusatzstufe:
      + 2,8 % ab 01.07.2020
      + 2,0 % ab 01.07.2021, Laufzeit bis 31.03.2022
       
    • Erhöhung der Tabellenentgelte in den Entgeltgruppen 5-6 zur Grund- und Zusatzstufe:
      + 2,6 % ab 01.07.2020
      + 2,0 % ab 01.07.2021, Laufzeit bis 31.03.2022

    Vereinbarung zum Tarifvertrag LEBENSARBEITSZEITKONTEN

    • Die Ende 2020 auslaufende Förderleistung des Arbeitgebers ( in Höhe von 350€) wird bis zum 31.12.2022 verlängert
    • Die Bedingungen für die Zahlung der Förderleistung bleiben unverändert bestehen

    ERHÖHUNG der Vergütungen der Auszubildenden und Dual Studierenden:

    Erhöhung der Vergütungen für Auszubildende und Dual Studierende:

    • + 40 Euro ab 01.07.2020
    • + 40 Euro ab 01.07.2021
    • Erhöhung der Unterhaltsbeihilfe um 20 Euro ab 01.07.2020 auf dann 270€

    Die Incentivierung für EQ´ler wird zum 01.07.2020 erhöht auf

    • den Wert von einmal 300 Euro bei Übernahme ins 1. Ausbildungsjahr (+50€), und
    • den Wert von einmal 600 Euro bei Übernahme ins 2. Ausbildungsjahr (+100€)

    Neuregelung der Fahrtkostenregelung für Dual Studierende

    • Für das von ver.di adressierte Thema einer neuen Regelung der Fahrtkostenerstattung für Dual Studierende wurde eine Verhandlungszusage vereinbart
    • Die Verhandlungszusage beinhaltet die Absicht, innerhalb von 6 Monaten zu einer Einigung zu kommen
    • Härtefälle (besonders hohe Fahrtkosten) werden kurzfristig zwischen den Tarifvertragsparteien geklärt
    • Für die Phase der Verhandlungen einer neuen Regelung (6 Monate) erhalten alle Dual Studierenden eine zusätzliche Fahrtkostenpauschale in Höhe von 20 Euro im Monat. Diese wird als Einmalzahlung im Juli (120€) gezahlt.

    Initiative zur BILDUNGSTEILZEIT

    • ver.di und die Deutsche Telekom haben sich darauf verständigt, eine gemeinsame politische Initiative zu starten, um eine gesetzliche Regelung für eine Bildungsteilzeit (nach Vorbild der bestehenden Regelungen zu Altersteilzeit; Blockmodell mit Zuschuss durch Arbeitgeber) zu schaffen
    • Wenn die politische Initiative Früchte trägt, werden ver.di und die Deutsche Telekom AG unmittelbar in Tarifverhandlungen einsteigen, um die konkrete Umsetzung miteinander zu vereinbaren

    Vorbeugende Modifizierung der bestehenden Regelungen zu KURZARBEIT

    • Es ist eine Verabredung, mit den Arbeitgebern getroffen worden, für den Bedarfsfall eine befristete modifizierte Regelung zur Kurzarbeit zu vereinbaren.
    • Die Tarifvertragsparteien werden hierzu unmittelbar Verhandlungen aufnehmen, insbesondere zu Unternehmen, bei denen wie bei der DT PVG aufgrund der Corona-Krise bereits ein erheblicher Arbeitsausfall eingetreten ist (im Gegenzug wird die Beschäftigungssicherung bis Ende 2023 auch auf die PVG übertragen)
    • Die befristete Modifizierung der bestehenden Regelung wird folgende Eckpunkte enthalten
      - Der bestehende Zuschuss zum Kurzarbeitergeld wird von aktuell 80 % des Brutto-Unterschiedsbetrags auf 85 % des Brutto-Unterschiedsbetrags angehoben
      - Die grundsätzliche Einbeziehung einer Gesellschaft in Kurzarbeit wird von den Tarifvertragsparteien festgelegt
      - Die Abstimmung der konkreten Einheiten und betroffenen Personen soll auf Ebene des Gesamtbetriebsrats (da wo kein GBR besteht, durch den BR) unter Einbeziehung der örtlichen Betriebsräte erfolgen
      - Weitere Details, werden in den nun folgenden Verhandlungen geklärt

     
    Die ver.di-Verhandlungskommission hat sich einstimmig für die Annahme dieses Verhandlungsergebnisses ausgesprochen.

    Mitglieder der ver.di-Verhandlungskommission haben das Verhandlungsergebnis unter anderen wie folgt bewertet:

    Verhandlungsergebnis Telekom - Headlines ver.di FB 9 Verhandlungsergebnis
    • „In unsicheren und hochgradig dynamischen Zeiten ist es gelungen, Schutz und Perspektive für alle Beschäftigten in den einbezogenen Gesellschaften zu vereinbaren.“
       
    • „Wir haben eine „besondere Komponente“ für die unteren Entgeltgruppen erreicht und erstmals eine besondere Berücksichtigung der Entgeltgruppe 6 erzielt, wir haben die 5 % über die Gesamtlaufzeit erreicht und wir haben eine deutliche Verlängerung des Kündigungsschutzes! Dies ist ein Klasse Ergebnis!“
       
    • „Mit diesem Ergebnis haben wir Antworten auf die Themen, die die Beschäftigten umtreiben und wir haben sogar Sonderthemen wie die Fahrtkosten für Dual Studierende oder die Entgeltgruppe 6 gelöst. Dieses Ergebnis wird in unseren Betrieben auf hohe Anerkennung stoßen.“
       
    • „Aus Jugend-Sicht ist dies ein Mega-Ergebnis! Wir hatten einen besonderen Druckpunkt beim Thema Fahrtkosten für Dual Studierende. Mit der kurzfristigen Lösung haben wir eine erste unmittelbare Antwort für die dual Studierenden. Und in den weiteren Verhandlungen müssen wir dann eine dauerhaft tragfähige Lösung finden. Für die Auszubildenden und Dual Studierenden hat sich wieder einmal bewährt, dass es sich lohnt Mitglied bei ver.di zu werden und zu bleiben.“
       
    • „Ein solches Ergebnis in Zeiten der Corona-Krise auch ohne Demos und Streik zu erreichen, ist ein voller Erfolg. Dies klappt nur, weil wir einen hohen Organisationsgrad als Gewerkschaft ver.di in unseren Betrieben haben und in der Vergangenheit unsere Aktionsfähigkeit unter Beweis gestellt haben. Dies ist auch den Arbeitgebern klar, und nur deshalb war dieser besondere Modus und dieses schnelle Ergebnis in diesem ungewöhnlichen Umfeld der Coroanakrise möglich.“
       
    • „Wir haben Leermonate, dies ist wie immer kritisch. Aber die Tabelle zählt und da haben wir eine deutliche dauerhaft wirkende Erhöhung erreicht. Damit geht es in der nächsten Tarifrunde weiter“.
       
    • „Die Laufzeit von 24 Monaten ist das Maximum dessen, was für unsere Mitglieder annehmbar war. Damit ist klar, dass wir im April 2022 wieder in eine neue Tarifrunde starten können.“
       
    • „Kurzarbeit ist ein kritisches Thema. Dies kennen wir im Telekom Konzern bisher noch gar nicht. Die aktuelle Situation macht es aber unvermeidlich, dass wir uns auch darüber Gedanken machen. Dies sind wir aktiv angegangen und haben mit der jetzt vereinbarten Modifizierung sowie Verbesserung der Zuschussregelung die Absicherung der individuellen Netto-Entgelte der ggf. betroffenen Beschäftigten auf einem guten Maß vorausschauend geregelt.“
       
    • „Wir haben unsere Ziele in allen Punkten mit einem guten Ergebnis erreicht. Die Verlängerung des Kündigungsschutzes ist gerade jetzt richtig viel wert.“
       
    • „Es ist absolut positiv, dass nun auch die PVG, obwohl sie nicht in die Tarifrunde einbezogen war, eine Verlängerung des Kündigungsschutz erhält. Es ist schade, dass die Arbeitgeberseite nicht bereit war, auch die anderen Ergebnisse bereits jetzt auf die PVG zu übertragen“

    Frank Sauerland, ver.di-Verhandlungsführer, betonte: „In Zeiten, in denen in vielen anderen Unternehmen und Betrieben Beschäftigte vor hohen existenziellen Nöten stehen, zeigt sich, wie wichtig Gewerkschaft, Solidarität und eine funktionierende Sozialpartnerschaft ist. Mit dem Tarifergebnis haben wir drei ganz wichtige Ziele erreicht: Anerkennung, Schutz und Perspektive für die Beschäftigten der Deutschen Telekom, die tagtäglich mit ihrer engagierten Arbeit die Kommunikation von Unternehmen und Privatpersonen auch in Zeiten der Corona-Krise ermöglichen. Die deutlichen Entgeltsteigerungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Auszubildende und dual Studierende sind Ausdruck der Anerkennung der Leistung der Beschäftigten. Die Verlängerung des Schutzes vor betriebsbedingten Kündigungen um drei Jahre bis zum 31. Dezember 2023 bietet den Beschäftigten ein hohes Maß an Sicherheit und Perspektive in schwierigen und dynamischen Zeiten; dazu zählt auch die Verabredung, mit den Arbeitgebern für den Bedarfsfall eine befristete modifizierte Regelung zur Kurzarbeit zu vereinbaren. Deren inhaltliche Ausgestaltung gewährleistet vorausschauend Einkommenssicherheit.“

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    Besonders in Krisenzeiten gilt:

    Zusammenhalten, Solidarität leben!
     
     
     
     

    Dieses Ergebnis habt ihr euch ver.dient!

    Vielen Dank für eure Unterstützung und Leistungen in diesen Zeiten!

     

    Pressemitteilung

    Tarifrunde Deutsche Telekom 2020: Schnelles und gutes Ergebnis

    • Tarifeinigung für 60.000 Telekom Beschäftigte erzielt
    • Vorausschauende Vereinbarungen zur Bewältigung der Corona Krise und Beschäftigungssicherung
    • Gehälter steigen am 1.7.2020 um 2,6 bis 3 Prozent und zum 01.07.2021 um weitere 2 Prozent

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Deutsche Telekom haben sich vor dem Hintergrund der Corona Krise in Rekordzeit auf einen Tarifabschluss verständigt. Die Verhandlungen wurden im Sondierungsmodus unter Nutzung digitaler Konferenztechnik innerhalb nur einer Woche geführt. Der Abschluss gilt für bundesweit rund 60.000 Tarifangestellte, Auszubildende und Dual Studierende der Telekom Deutschland, der Konzernzentrale und der DT IT.

    Birgit Bohle, Personalvorständin der Deutsche Telekom zeigte sich zufrieden mit dem unter so außergewöhnlichen Rahmenbedingungen erzielten Kompromiss: „Wir haben Wort gehalten und die Tarifverhandlungen zu einem raschen und guten Ende geführt.  Darüber hinaus haben wir Regelungen zu Kurzarbeit vereinbart, die uns in der Corona Krise helfen können. Ich bedanke mich dafür auch ganz ausdrücklich bei den Sozialpartnern. Alle Beteiligten haben in diesen kritischen Zeiten eindrucksvoll demonstriert, dass sie gute und pragmatische Lösungen unterstützen. Das ist eine sehr gute Nachricht für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch für unsere Kunden und die Öffentlichkeit. Auf die Telekom ist auch in der Krise Verlass. Sie können auf uns zählen.“

    Christoph Schmitz, ver.di- Bundesvorstandsmitglied stellte heraus: „In Zeiten, in denen in vielen anderen Unternehmen und Betrieben Beschäftigte vor hohen existenziellen Nöten stehen, zeigt sich, wie wichtig Gewerkschaft, Solidarität und eine funktionierende Sozialpartnerschaft ist.“

    Es wurde vereinbart, die Gehälter der Tarifangestellten in zwei Stufen jeweils zum 1. Juli 2020 und 1. Juli 2021 anzuheben. Dabei wird in drei Beschäftigungsgruppen unterschieden.:

    • EG 1-5: Anhebung um 3,0% zum 1.7.2020 und weitere 2,0% zum 1.7.2021
    • EG 6: Anhebung um 2,8% zum 1.7.2020 und weitere 2,0% zum 1.7.2021
    • EG  7-10: Anhebung um 2,6% zum 1.7.2020 und weitere 2,0% zum 1.7.2021

    Damit steigen die Gehälter je nach Eingruppierung in einer Bandbreite zwischen 4,6 und 5 Prozent, je nach Einkommenshöhe. Die unteren Gehaltsbänder werden dabei stärker angehoben. Auch die Auszubildenden und Dual Studierenden bekommen mehr Geld. Zum 1. Juli 2020 und 2021 erhöht sich die Vergütung um jeweils 40 Euro.  Der Tarifabschluss hat eine Laufzeit von 24 Monaten, vom 1. April 2020 bis zum 31.03. 2022.

    Der Ende 2020 auslaufende Kündigungsschutz wird um drei Jahre bis zum 31.12.2023 verlängert. Mit Blick auf die aktuelle Situation in der Corona Krise wurden auch Regelungen zur etwaigen Umsetzung von Kurzarbeit vereinbart. Diese beinhalten unter anderem arbeitgeberseitige Zuschüsse zum Einkommen. Des Weiteren wurde eine gemeinsame politische Initiative für eine gesetzliche Regelung für eine Bildungsteilzeit verabredet. Sobald diese Initiative Früchte trägt, werden entsprechende Tarifverhandlungen zur Ausgestaltung aufgenommen.

    Verhandlungsführerin für die Deutsche Telekom war Simone Thiäner, Personalgeschäftsführerin der Telekom Deutschland. „Für unsere Beschäftigten und das Unternehmen können wir hier in unsicheren Zeiten eine gute Planungssicherheit erreichen. Wir sind in der Lage, spürbare Gehaltserhöhungen an unsere Mitarbeiter weiterzugeben, die gerade jetzt für unsere Kunden da sind. Die lange Beschäftigungssicherheit verbunden mit den Regelungen für eine etwaige Kurzarbeit ist dabei Ausdruck unserer Verantwortung für Mitarbeiter und Unternehmen.“

    ver.di-Verhandlungsführer Frank Sauerland betonte: „Mit dem Tarifergebnis haben wir drei ganz wichtige Ziele erreicht: Anerkennung, Schutz und Perspektive für die Beschäftigten der Deutschen Telekom, die tagtäglich mit ihrer engagierten Arbeit die Kommunikation von Unternehmen und Privatpersonen auch in Zeiten der Corona-Krise ermöglichen. Die deutlichen Entgeltsteigerungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Auszubildende und dual Studierende sind Ausdruck der Anerkennung der Leistung der Beschäftigten. Die Verlängerung des Schutzes vor betriebsbedingten Kündigungen um drei Jahre bis zum 31. Dezember 2023 bietet den Beschäftigten ein hohes Maß an Sicherheit und Perspektive.“ 

    Die Einigung der beiden Verhandlungsparteien steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung weiterer Gremien von ver.di.

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