Nachrichten

    Warnstreiks bei der Telekom

    Warnstreiks bei der Telekom

    Beschäftigte kämpfen für verhandlungsfähiges Angebot

    In der laufenden Tarifrunde bei der Deutschen Telekom erhöhen die Beschäftigten den Druck auf den Arbeitgeber. Bereits seit Montagmorgen legten die Beschäftigten der DTKS und der VSD an den Standorten Bielefeld, Meschede, Dortmund, Recklinghausen, Düsseldorf und Brühl die Arbeit für einige Stunden nieder.

    „Die Beschäftigten der Telekom leisten einen sehr guten Job. Die Telekom hat im Jahre 2013 alle Finanzziele erreicht und auch qualitativ zugelegt: Die Telekom gewinnt einen ‚Netztest‘ nach dem anderem. Wer glaubt, die Leistung der Beschäftigten mit Almosen abspeisen zu können, liegt grundlegend falsch. Wer gute Arbeit will, muss auch ein gutes Angebot vorlegen“, betonte ver.di-Streikleiter Frank Sauerland.

    Das Überraschungsmoment für den Arbeitgeber ereignete sich am Montagnachmittag, als die Beschäftigten erneut die Arbeit für einige Stunden unterbrachen. Insgesamt nahmen an den Warnstreikmaßnahmen über 1000 Streikende in NRW teil.

    Die Forderungen der Beschäftigten der Deutschen Telekom AG und Telekom Deutschland inklusive der Servicesparte ist neben dem  Ausschluss betriebsbedingter Beendigungskündigungen eine Erhöhung der Gehälter um 5,5 Prozent, wobei eine überproportionale Anhebung der unteren Monatseinkommen im Mittelpunkt steht. Für Auszubildende und Studenten wird unter anderem eine Anhebung der Vergütung um 65 Euro im Monat gefordert. Die Laufzeit der Tarifvereinbarung soll zwölf Monate betragen.

    Die dritte Runde der Tarifverhandlungen beginnt am 27. März 2014 in Hannover und ist für zwei Tage angesetzt.